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NWZonline.de Sport Motorsport

Hamilton bleibt im Hitzerennen eiskalt

29.07.2013

Budapest Ungarn-König Lewis Hamilton hat mit seinem Premierensieg im Mercedes WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel eine Warnung mit in den Sommerurlaub gegeben. Erstaunlich überlegen verwies der britische Silberpfeil-Fahrer am Sonntag im Hitzerennen auf dem Hungaroring Lotus-Pilot Kimi Räikkönen und Red-Bull-Fahrer Vettel auf die Plätze zwei und drei. „Das ist ein fantastisches Gefühl, ich könnte nicht glücklicher sein“, schwärmte Hamilton, der mit seinem insgesamt vierten Formel-1-Erfolg in Budapest Rekordgewinner Michael Schumacher einholte. Vettel festigte zwar seine Gesamtführung, muss aber mehr denn je auf den pfeilschnellen Hamilton achten.

„Es war sicher nicht das beste Rennen für mich“, bekannte der Titelverteidiger. Erneut verpasste er seinen ersten Ungarn-Sieg: „Ich hatte mir schon mehr erhofft.“ Nach zehn von 19 Saisonläufen hat er nun 38 Punkte Vorsprung auf den neuen WM-Zweiten Räikkönen. Fernando Alonso wurde im Ferrari Fünfter und liegt vor der vierwöchigen Sommerpause 39 Zähler hinter Vettel. Der Spanier hatte während des Rennens die Überholhilfe DRS dreimal zu früh eingesetzt, durfte seinen Platz aber behalten. Gegen seinen Ferrari-Rennstall wurde allerdings eine Strafe von 15 000 Euro verhängt.

Mann des Tages aber war Hamilton, der seinen Rückstand auf den Spitzenreiter auf 48 Punkte verringerte. „Ich hoffe, das war der Wendepunkt“, sagte der 28-Jährige: „Das war sicher einer der wichtigsten Grand-Prix-Siege meiner Karriere.“

Erstaunlich war die Stärke des Silberpfeils. Bislang hatte Mercedes in dieser Saison bei hohen Temperaturen über die Renndistanz häufig unter zu hohem Reifenverschleiß gelitten. Die für Ungarn gelieferten neuen Pirelli-Pneus hatte das Werksteam wegen der Sperre für den Nachwuchstest in Silverstone zudem als einziger Rennstall nicht vorher ausprobieren dürfen. Doch von einem Nachteil war nichts zu sehen. „Die Reifen passen sicher besser auf unser Auto“, befand Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Hamiltons Teamgefährte Nico Rosberg musste dagegen vorzeitig Feierabend machen. Der Wiesbadener fiel in der 65. Runde mit einem Motorschaden aus, nachdem er schon kurz nach dem Start wegen einer Kollision mit Ferrari-Pilot Felipe Massa weit zurückgefallen war. „Es war 100-prozentig seine Schuld“, versicherte Rosberg. Für Adrian Sutil war sein 100. Grand Prix noch früher beendet, wegen Hydraulikproblemen musste der Bayer seinen Force India schon in der 20. Runde abstellen. Nico Hülkenberg belegte im Sauber Rang elf.

So blieb Vettel der einzige Deutsche in den Punkten. Richtig nach Plan lief es aber auch für den Dreifach-Champion nicht. Zunächst saß ihm Romain Grosjean im zweiten Lotus im Nacken, bis der Franzose wegen einer Durchfahrtstrafe zurückfiel. Nach dem Rennen wurde der Franzose zudem wegen eines Zwischenfalls mit Jenson Button mit einer 20-Sekunden-Zeitstrafe belegt, konnte seinen sechsten Platz aber behalten. Dann steckte Vettel hinter Jenson Button (McLaren) fest.

Als er schließlich Button hinter sich gelassen hatte, schien zumindest Platz zwei sicher. Doch Kumpel Räikkönen spielte nicht mit. Der „Iceman“ kam mit einem Boxenstopp weniger aus und ließ Vettel im Endspurt einfach nicht mehr vorbei.

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