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NWZonline.de Sport Motorsport

Formel 1: Hamilton sitzt Vettel dicht im Nacken

17.07.2017

Silverstone Der freudetrunkene Sieger Lewis Hamilton tauchte buchstäblich in der Menge seiner Fans ab, derweil suchte ein sichtlich ratloser Sebastian Vettel nach Gründen für das Desaster, das ihn um ein Haar die WM-Führung gekostet hätte: Während Mercedes-Star Hamilton zum vierten Mal in Folge den britischen Grand Prix in Silverstone gewann, fiel Vettel nach einem Reifenschaden an seinem Ferrari zwei Runden vor Schluss von Platz drei auf sieben zurück und rettete seine Führung in der WM-Wertung mit nur noch einem einzigen Punkt Vorsprung auf Hamilton ins Ziel.

Angesichts seines schlechtesten Resultats in dieser Saison wirkte der oft so hitzige Vettel eher ernüchtert und frustriert. „Der Reifen hätte locker halten sollen, ich weiß nicht, warum er es nicht getan hat“, sagte er: „Mein Hals ist aber gar nicht so dick, man kann da ja nicht viel machen.“ Im Nachhinein sei es einfach „zu sagen, man hätte dieses oder jenes anders machen müssen, aber dass der Reifen in die Luft fliegt, konnte man einfach nicht vorausahnen“.

Mit einer beeindruckenden Machtdemonstration und zusätzlich begünstigt durch das Pech des großen Konkurrenten Ferrari haben Hamilton und Mercedes für neue Spannung im packenden Titelkampf gesorgt und den Druck auf Vettel enorm erhöht. Dass dessen Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen trotz eines ähnlichen Reifenproblems noch den dritten Platz belegte, konnte die Scuderia nicht wirklich trösten. „Wir sind nicht glücklich, aber es ist besser als nichts“, sagte Räikkönen.

Derweil war Hamilton trunken vor Glück. Immer wieder suchte er den Kontakt zu seinen Fans und warf sich wie ein Rockstar in die tosende Menge. „Ich habe mich immer gefragt, wie sich das wohl anfühlt“, berichtete er später: „Jetzt habe ich es einfach mal gemacht, und es hat sich so gut angefühlt.“ Einfach sei dieser souveräne Sieg nicht gewesen: „Es ist nie so einfach, wie es aussieht, aber es war ein perfektes Wochenende für uns.“

Die WM wolle er nun sehr gerne gewinnen und dann im Animationsfilm „Cars 4“ mitwirken, entgegnete Hamilton bei der Siegerehrung Hollywoodstar Owen Wilson, der in Disneys „Cars 3“ das feuerrote Auto namens „Lightning McQueen“ in der Originalfassung spricht. Von einem Rücktritt wäre aber auch nach dem vierten WM-Titel noch keine Rede. „Es gibt keinen Grund für mich, warum ich aufhören sollte“, sagte Hamilton: „Ich liebe die Formel 1 und werde weiterfahren.“

Mit seinem fünften Sieg in Silverstone zog der 32-Jährige mit Jim Clark und Alain Prost gleich. Nie zuvor hat ein Fahrer viermal in Serie in Silverstone gewonnen. Platz sechs belegte Nico Hülkenberg (Emmerich) im Renault, 17. und Letzter wurde Pascal Wehrlein (Worndorf) im Sauber.

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