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NWZonline.de Sport Motorsport

Heidfeld flüchtet vor Flammen

01.08.2011

BUDAPEST Glück im Unglück für Nick Heidfeld: Gerade noch rechtzeitig konnte der Mönchengladbacher Formel-1-Fahrer nach einem Stopp seinen brennenden Lotus-Renault beim Großen Preis von Ungarn in der Auslaufzone hinter der Boxengasse abstellen und herausspringen. „Es hat noch extremer gebrannt als in Barcelona“, berichtete Heidfeld: „Die Flammen kamen mir etwas näher. Zum Glück ist nichts passiert.“

Besser erging es da Sebastian Vettel. Der Weltmeister ist mit einem Podiumsplatz in der Puszta in die Sommerpause gerast und hat seinen zweiten Titel fast in der Tasche. Im Ungarn-Reifenpoker musste sich der WM-Spitzenreiter nur Jubilar Jenson Button geschlagen geben. Der Engländer krönte im McLaren seinen 200. Grand Prix am Sonntag in Budapest mit seinem insgesamt elften Triumph. „Es nagt ein bisschen, weil ich das Gefühl hatte, das Rennen gewinnen zu können“, bekannte Vettel mit gemischten Gefühlen: „Ich bin natürlich zufrieden mit Platz zwei, aber ich bin nicht ganz glücklich.“

Immerhin blieb Vettel bei dem Regenrennen mit zahlreichen Ausrutschern, Boxenstopps, Strategiefehlern und Führungswechseln eine Enttäuschung wie sieben Tage zuvor auf dem Nürburgring erspart. „Es war ein gutes Rennen für uns, viele meiner Konkurrenten sind hinter mir gelandet“, resümierte der 24-Jährige aus Heppenheim.

Der zweite Sieg eines McLaren-Piloten hintereinander verdarb ihm allerdings die Vorfreude auf die Sommerferien. „Dass McLaren in den letzten Rennen sehr wettbewerbsfähig war, das gefällt uns nicht“, räumte er ein. „Wir haben nicht mehr das schnellste Auto.“ Schließlich hatten nur eine falsche Reifenwahl, ein Dreher und eine Durchfahrtsstrafe für den lange führenden Lewis Hamilton (am Ende Vierter) einen Doppelerfolg des Teams vereitelt.

Button schwärmte nach dem Erfolg in den höchsten Tönen: „Ein großartiger Moment. Aus irgendeinem Grund mag ich diese Bedingungen. Keine Ahnung, warum. Ein unglaubliches Wochenende.“

Aber auch wenn Vettel bei nass-kalten, ungemütlichen 17 Grad und ständig wechselnden Witterungs- und Streckenbedingungen auf dem Hungaroring den erhofften Sieg verpasste, durfte er sich als heimlicher Sieger fühlen. Durch seinen zehnten Podestplatz im elften Saisonrennen konnte der Red-Bull-Pilot seinen großen Vorsprung in der Fahrerwertung ausbauen.

Nach elf von 19 WM-Läufen liegt Vettel (234 Punkte) nun 85 Zähler vor seinem Teamkollegen Mark Webber (149). Der Australier belegte in Ungarn Rang fünf. Hamilton (146) verteidigte den dritten WM-Rang vor Ferrari-Pilot Fernando Alonso (145), der Tagesdritter wurde. Nico Rosberg musste sich in seinem 100. Grand Prix mit Platz neun begnügen. Für Teamkollege Michael Schumacher gab es die nächste Enttäuschung: Er musste seinen Wagen in der 28. Runde aufgrund eines Defekts abstellen.

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