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NWZonline.de Sport Motorsport

Hochzeit noch ohne Termin

23.08.2005

ISTANBUL Schumacher begann seine Karriere bei den Stuttgartern. Der Führungswechsel bei Daimler-Chrysler könnte für ein Umdenken sorgen.

von thomas straka ISTANBUL - Nach einem weiteren Albtraumrennen für Ferrari machen Gerüchte von einer Traumhochzeit zwischen Weltmeister Michael Schumacher und Mercedes in der Formel 1 die Runde. Die Rückkehr des 36-Jährigen zu den Stuttgartern, in deren Junior-Team sein einzigartiger Erfolgsweg begann, ist nach dem Großen Preis der Türkei das heißeste Thema der „Königsklasse“. Angeblich sollen sich Schumacher, der beim Sieg von Kimi Räikkönen in Istanbul ausgeschieden war, und Mercedes-Sportchef Norbert Haug zuletzt zweimal getroffen haben.

Schumacher, der Gerüchte normalerweise nie kommentiert, wollte gestern zunächst nicht direkt Stellung nehmen. „Auf die Gerüchte über einen Weggang von Ferrari möchte ich gar nicht eingehen. Jeder weiß, wie eng Ferrari und ich verbunden sind“, sagte der siebenmalige Weltmeister. Später aber präzisierte Schumacher seine Aussage: „Meine Ehe mit Ferrari kriselt nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, Ferrari zu verlassen.“

Schumacher steht bei Ferrari noch bis Saisonende 2006 unter Vertrag. Danach könnte er ablösefrei zum Team mit dem derzeit schnellsten Auto wechseln. Da Ferrari schon lange ein Auge auf den Silberpfeil-Star Räikkönen geworfen hat, könnte es dann zu einem Tausch mit Schumacher kommen. McLaren-Mercedes wäre auch in der Lage, das von Schumacher-Manager Willi Weber erhoffte Jahresgehalt von 40 Millionen Euro zu zahlen.

Der Führungswechsel bei Daimler-Chrysler könnte der Auslöser für ein mögliches Umdenken im Fall „Schumacher – Mercedes“ sein. Der scheidende Konzern-Boss Jürgen Schrempp war nie ein Freund des Kerpeners. Sein designierter Nachfolger Dieter Zetsche dagegen ist dem Motorsport sehr zugetan und soll Haug bereits die Erlaubnis für Gespräche über den Mega-Deal der Formel 1 erteilt haben.

„Wenn Mercedes nach all den Jahren ohne deutschen Fahrer jetzt sogar den Besten hätte, wäre das toll. Einen Welt-Helden in einer Welt-Firma – besser kann man sich nicht aufstellen“, sagte der frühere Formel-1-Fahrer Christian Danner. Und auch für den ehemaligen Mercedes-DTM-Champion Klaus Ludwig wäre es „ein Riesending, Deutschlands Vorzeige-Sportler Nummer eins in einem Mercedes zu sehen“.

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