• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Motorsport

Italien feiert zweiten Saisonsieg von Vettel

28.07.2015

Budapest Ferrari schwebte nach Sebastian Vettels Triumph auf dem Hungaroring im siebten Himmel und fühlt sich nur noch einen Sieg vom „Paradies“ entfernt.

„Statistisch sind es nur 25 Punkte. Aber mein zweiter Sieg mit Ferrari ist unbezahlbar“, sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister und stufte diesen aus mehreren Gründen als „einen der besondersten meiner Karriere“ ein.

Teamchef Maurizio Arrivabene wies stolz darauf hin, dass die Scuderia das von ihm vorgegebene Saisonziel von zwei Siegen schon nach dem zehnten Rennen erreicht hat: „Bei drei wären wir im Paradies und bei vier....“

„Vettel, der Zauberer“, schrieb die italienische Zeitung „La Gazzetta dello Sport“ bewundernd. „La Repubblica“ resümierte: „Meisterwerk von Ferrari in Budapest an einem schwarzen Tag für Mercedes.“ Die Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg hatten nur die Ränge sechs und acht belegt.

RTL hält Werte des Vorjahres

4,64 Millionen Zuschauer sahen im Schnitt bei RTL das Rennen aus Ungarn. Das entsprach einem Marktanteil von 33,1 Prozent. Damit bleiben die TV-Einschaltquoten der Formel 1 derzeit stabil und liegen auch in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Nach dem insgeheim erhofften, aber keinesfalls einkalkulierten Coup beim Großen Preis von Ungarn schmiss Vettel seine Reisepläne kurzfristig über den Haufen. Statt noch am Sonntagabend zur Familie in die Schweiz heimzufliegen, jettete er mit dem Team nach Italien. Am Firmensitz in Maranello feierten die „Roten“ ihren „süßen Erfolg“, so Vettel, gebührend. Erst am Montag reiste Vettel nach Hause in die Sommerpause.

Grund zum Feiern gab es für Vettel und Ferrari reichlich: Mit 41 Siegen zog der 28-jährige Hesse nun mit der am 1. Mai 1994 in Imola tödlich verunglückten Formel-1-Legende Ayrton Senna gleich. Es war sein erster Erfolg auf dem Hungaroring beim neunten Start. Zudem sorgte er elf Jahre nach Michael Schumacher für den ersten deutschen und Ferrari-Sieg in Ungarn. Weil der von Ferrari protegierte Marussia-Pilot Jules Bianchi am 17. Juli neun Monate nach seinem schweren Unfall in Japan gestorben war, war dieser Grand Prix auch extrem emotional und bewegend. Dass es aber erneut einen schweren Trainingsunfall gab, bei dem der Mexikaner Sergio Perez glimpflich davonkam, hatte auf das Rennverhalten der Piloten keinen Einfluss.

Vettel ist nun wieder an Mercedes dran. Auf Spitzenreiter Hamilton (202) verkürzte der Deutsche (160) seinen Rückstand auf 42 Punkte; Rosberg (181) könnte er im Fall eines optimalen Verlaufs beim nächsten Grand Prix in Spa (23. August) sogar überholen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.