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NWZonline.de Sport Motorsport

Mercedes-Ausstieg macht DTM Sorgen

26.07.2017

Köln Die Rennserie DTM steht nach der Ausstiegsankündigung von Rekordsieger Mercedes vor einer ungewissen Zukunft. In Panik dürfe man aber nicht verfallen, mahnte ihr neuer Chef Gerhard Berger (57). Den ehemaligen Formel-1-Piloten traf die Nachricht vom Ende des schwäbischen Autobauers im Deutschen Tourenwagen-Masters ab 2019 allerdings auch „wie ein Keulenschlag“. Berger forderte: „Jetzt muss man die neue Situation als Herausforderung sehen.“

„Die Konsequenzen für Audi und die Rennserie sind ad hoc nicht absehbar“, sagte Motorsportchef Dieter Gass vom Mercedes-Konkurrenten Audi. Nur der Autobauer aus Ingolstadt und BMW bleiben nach jetzigem Stand übrig, wenn sich Mercedes nach dem Ende der Saison 2018 aus dem Deutschen Tourenwagen-Masters zurückzieht.

Die Schwaben schlagen einen veränderten Motorsport-Kurs ein. Das Programm der Silberpfeile in der Motorsport-Königsklasse Formel 1 bleibt bestehen, statt DTM heißt es ab 2019/2020 aber Formel E – die erste vollelektrische Rennserie, die 2014 im Olympiapark von Peking debütierte und seitdem scheinbar unaufhaltsam expandiert.

Auf die DTM und ihren österreichischen Chef Berger kommen nun vermutlich entscheidende Monate zu. Audi sprach schon offen von einer Bewertung möglicher Alternativen zur DTM. Womöglich könnte der Mercedes-Ausstieg auch die Gedanken über ein etwaiges Engagement als Motoren-Lieferant in der Formel 1 wieder anheizen.

Hinzu kommt die Ungewissheit bei Berger und seinen Mitstreitern über die Übertragungsrechte. Die Einschaltquoten der ARD zuletzt bei der Veranstaltung in Moskau, einem von vier Renn-Wochenenden außerhalb Deutschlands, waren nicht gerade üppig. Am Samstag verfolgten 840 000 Zuschauer das Rennen (Marktanteil 7,9 Prozent), tags darauf waren es 1,08 Millionen (8,0 Prozent. Der Vertrag des öffentlich-rechtlichen Senders mit der DTM läuft am Jahresende aus.

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