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NWZonline.de Sport Motorsport

Massa lässt sich von Bruder Unfallhergang erklären

29.07.2009

BUDAPEST „Was ist passiert, warum bin ich hier?“ – an seinen Unfall kann sich Felipe Massa nicht erinnern. Dafür macht der Brasilianer aber nach Aussagen der Ärzte weitere Fortschritte auf dem Weg zur Genesung. Am Dienstag konnte der 28-jährige Formel-1-Pilot erstmals seit dem schweren Unfall drei Tage zuvor auf dem Hungaroring in Budapest sein in Mitleidenschaft gezogenes linkes Auge wieder öffnen. Das sagte Massas Leibarzt, Dino Altmann. „Felipe hat das linke Auge geöffnet und sieht uns.“ Es seien keine sichtbaren Schäden erkennbar, meinte Altmann.

Seinen Bruder Eduardo soll Massa, der zuerst von einer Metallfeder am Kopf getroffen worden und anschließend mit rund 190 Stundenkilometer in die Reifenstapel des Hungarorings gekracht war, gefragt haben: „Was mache ich hier im Krankenhaus?“

Offenbar muss Massa gar nicht mehr so lange im Krankenhaus bleiben. Chefarzt Peter Bazso stellte in Aussicht, dass der Ferrari-Fahrer, der am Dienstag auch Besuch von Ex-Teamchef Jean Todt bekam, eventuell in anderthalb Wochen und „auf eigenen Beinen“ das Krankenhaus verlassen könne. Vater Luis Antônio sagte, wenn die Genesung im bisherigen Tempo weiter verlaufe, gebe es die Chance, dass sein Sohn in zwei Tagen von der Intensivstation auf eine normale Station komme.

Spekuliert wird, dass Massa noch in dieser Woche möglicherweise zunächst von Budapest nach Paris in die Klinik des Mediziners Gerard Saillant verlegt werden könnte. Saillant behandelte bereits Massas ehemaligen Teamkollegen, Rekordweltmeister Michael Schumacher, der vor allem in italienischen Medien als Ersatz für den Brasilianer gefordert wird.

Eine Comeback schließt Schumacher nicht kategorisch aus. Es sei in erster Linie Ferraris Entscheidung, sagte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm. „Und wenn Ferrari auf Michael zukommt, wird er sich damit auseinandersetzen“, erklärte sie. Dabei dürfte es neben den Rennen am 23. August in Valencia und am 30. in Spa Francorchamps aber wohl auch um den gesamten Rest der Saison gehen. Denn es erscheint unwahrscheinlich, dass Massa schon in diesem Jahr wieder in der Formel 1 fährt.

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