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NWZonline.de Sport Motorsport

Massa reist nach Brasilien zurück

04.08.2009

BUDAPEST /LONDON Lob von Heimkehrer Felipe Massa, aber Veto von den Rivalen Williams und Red Bull: Rekordweltmeister Michael Schumacher kann sich nicht wie erhofft im aktuellen Ferrari auf sein Comeback in der Königsklasse vorbereiten. Das britische Williams-Team hat sein Veto eingelegt. Auch das österreichische Red-Bull-Team von Sebastian Vettel lehnte eine Test-Sondergenehmigung ab.

„Während wir Michael Schumachers Rückkehr in die Formel 1 begrüßen, ist es nun mal Fakt, dass jede Form von Tests in der Saison verboten ist“, erklärte Teamchef Sir Frank Williams am Montag.

Massa ist von den Qualitäten seines „Ersatzmanns“ aus Kerpen voll überzeugt, auch wenn Schumacher vorher den aktuellen F60 nicht testen darf. „Er weiß, wie man gewinnt, er weiß, wie man fährt, und er ist großartig: Es war die beste Entscheidung, das Auto einem so fantastischen Menschen zu geben“, sagte der Brasilianer. Schumacher soll den am 25. Juli in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn schwer verunglückten Massa vom Großen Preis von Europa (23. August) an ersetzen.

Massa versicherte, Schumacher habe seinen Rat nicht nötig: „Er war es, der mir viele Tipps während meiner Karriere gegeben hat, als wir zusammen gefahren sind.“ Neun Tage nach seinem Crash auf dem Hungaroring durfte der Vizeweltmeister das Militärkrankenhaus in Budapest verlassen. Begleitet von seiner Ehefrau Raffaela flog der 28-Jährige nach Sao Paulo heim. „Ich möchte zurückkehren ins normale Leben“, erklärte Massa.

Schumacher wird also erstmals am Freitag, 21. August, im Training zum Europa-Grand-Prix in Valencia Massas „Roten Renner“ fahren dürfen.

Frank Williams verwies in seiner Begründung für das „No“ zu einer Sonderbehandlung von Schumacher auf Toro-Rosso-Neuling Jaime Alguersuari. Der 19-jährige Spanier war in Ungarn erstmals in einem Formel-1-Rennwagen gefahren, für ihn habe es keine Ausnahme gegeben. „Williams F1 sieht keinen Unterschied zwischen Alguersuaris und Schumachers Situation und denkt, dass jede Abweichung von der Regel einen Präzedenzfall für die Zukunft schaffen würde“, begründete Williams seine Entscheidung.

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