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NWZonline.de Sport Motorsport

Bei Ferrari kommt mit Erfolg der Ärger

23.10.2019

Mexiko-Stadt Diesmal wollen sich Sebastian Vettel und Charles Leclerc keine Blöße geben. Die „100-Meter-Dilettanten“ von Suzuka, wie der „Corriere della Sera“ schimpfte, reisen nach dem vorzeitigen Knock-out im Kampf um die WM-Titel mit guten Siegchancen zum Großen Preis von Mexiko an diesem Sonntag (20.10 Uhr/RTL). Dabei gilt: Je erfolgreicher Vettel und Leclerc in 2200 Meter Höhe fahren, desto dicker dürfte die Luft werden.

Die Vorgeschichte von Monza, Singapur und Sotschi hat durch Vettels Fehlstart und Leclercs frühe Kollision in Japan nichts an Wucht verloren. Zu viel ist vorgefallen im Gerangel der Alphatiere um das Recht auf Siege, im Streit um interne Absprachen und schlicht im Kampf um die Vormachtstellung beim erfolgreichsten Rennstall der Formel-1-Geschichte.

Was in der Emotion des Rennens regelmäßig im Boxenfunk hochkochte, klingt mit ein wenig Abkühlung deutlich gedämpfter. „Charles macht einen sehr guten Job, aber generell glaube ich, dass es in erster Linie ein Rennen gegen dich selbst ist – und erst dann gegen die anderen“, sagte etwa Vettel in Suzuka.

An den öffentlichen Vergleichen gibt es sowieso kein Vorbeikommen, dazu ist die Fallhöhe bei Vettel zu groß. Der viermalige Weltmeister, mit 32 Jahren im Herbst seiner Karriere, liegt in den wichtigsten Statistiken des Jahres 2019 hinter dem zehn Jahre jüngeren Ferrari-Neuling.

Der Monegasse Leclerc gewann die Rennen in Spa und Monza, Vettel war lediglich in Singapur erfolgreich – und das letztlich nur, weil sein früher Boxenstopp einen Vorteil brachte und das Team von einem angedachten Platztausch mit dem polternden Leclerc absah. Im Qualifying-Duell liegt Vettel mit 7:10 im Hintertreffen. In der Fahrer-WM, um die vor dem viertletzten Saisonrennen nur noch die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas kämpfen, hat Leclerc als Dritter neun Punkte Vorsprung auf den fünftplatzierten Vettel. Damit werden die verbleibenden Rennen zu einem kleinen Kampf um die teaminterne Pole Position für das kommende Jahr.

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