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NWZonline.de Sport Motorsport

Motorsportidol John Surtees trauert um seinen Sohn

21.07.2009

BRANDS HATCH Das britische Rennfahreridol John Surtees, einziger Pilot der Motorsport-Geschichte mit Weltmeistertiteln auf dem Motorrad und in einem Formel-1-Wagen, trauert um seinen Sohn Henry. Der 18-Jährige erlag in der Nacht zu Montag seinen schweren Kopfverletzungen, die er zuvor bei einem Unfall während eines Rennens der Formel 2 im englischen Brands Hatch erlitten hatte.

Am Sonnabend hatte Henry Surtees sich noch über seinen ersten Podestplatz in der neuen Rennserie freuen dürfen. Er war auf Rang drei gefahren. In der neunten von 19 Runden im zweiten Rennen auf dem britischen Renn-Kurs passierte der Horror-Unfall, als der Wagen des vor Surtees fahrenden Jack Clarke in der Rechtskurve Westfield Bend von der Strecke abkam und seitlich in die Leitplanken einschlug.

Dabei löste sich unter anderem das linke Hinterrad, das anschließend quer über die Strecke flog und den nachfolgenden Henry Surtees im Cockpit seines Wagens am Kopf traf. Wie in der Formel 1 ist auch in der Formel 2 das offene Cockpit der größte Gefahrenbereich für die Piloten.

In diesen sind sie – mit Ausnahme durch den Rennhelm – weitgehend ungeschützt vor herumfliegenden Trümmerteilen oder Rädern von anderen Wagen.

„Was gestern in Brands Hatch passiert ist, ist eine Tragödie“, sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen am Montag: „Wir kannten Henry aus seiner Lehrzeit in der Formel BMW. Er stand am Beginn einer vielversprechenden Karriere“, ergänzte Theissen.

Ausgerechnet in Brands Hatch, wo nun sein Sohn auf so tragische Weise ums Leben kam, gab John Surtees mit 16 Jahren sein Debüt bei einem Motorradrennen. 1956 fuhr er in seinem zweiten Jahr auf einer Augusta-Werksmaschine in der 500-ccm-Klasse seinen ersten WM-Titel ein. Von 1958 an dominierte John Surtees mit einer völlig neuen Kurventechnik die 350er- und 500er-Klasse und ließ sechs weitere Weltmeisterschaften folgen. 1960 wechselte er in die Formel 1. 1964 wurde er auch dort Weltmeister.

Das war auch das Ziel seines Sohnes gewesen, „der vom ersten Tag an, an dem er in einem Kart saß, seinem Herzen gefolgt war“, so sein Vater in einer Erklärung. „Henry wird aufs Tiefste vermisste“, äußerte der 75-jährige Vater sich weiter.

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