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NWZonline.de Sport Motorsport

Formel 1: Motorsportwelt trägt Vettel auf Händen

29.10.2013

Greater Noida Für Sebastian Vettel war die WM-Party abrupt beendet. Noch in der Nacht von Indien machte sich der alte und neue Champion auf den Weg zum Flughafen, um zu Freundin Hanna in die Schweiz zu eilen. Natürlich wollte er seiner großen Liebe so schnell wie möglich nahe sein, ihr hatte Vettel ja auch mit einem rührenden Einblick in seine Gefühlswelt den Titel gewidmet.

Außerdem beginnt für den Perfektionisten schon die Vorbereitung auf das nächste Rennen an diesem Sonntag (14 Uhr/RTL) in Abu Dhabi. Vettel denkt mittlerweile in ganz anderen Kategorien – der Dominator der Formel 1 will in den nächsten Jahren sein einstiges Idol Michael Schumacher vom PS-Thron schubsen.

„Die Chance ist groß, dass Sebastian den Michael packt“, sagte Ex-Weltmeister Niki Lauda. Die Experten sind sich nun einig: Vettel gehört nach dem Gewinn seines vierten WM-Titels in Serie zu den größten Piloten der Formel-1-Geschichte. Schließlich können vier WM-Titel oder mehr nur Alain Prost, Juan Manuel Fangio (fünf) und natürlich Rekordweltmeister Schumacher (sieben) ihr Eigen nennen. Vier in Folge schafften vor Vettel nur Fangio und Schumacher. „Diesem Club beizutreten, ist schwierig zu verstehen“, sagte der nach dem Triumph überwältigte Vettel: „Ich bin viel zu jung, um zu verstehen, was das bedeutet.“

Und weil Vettel, der in Indien noch in der Nacht ganz bodenständig beim Abbau der Teamunterkunft half, eben erst 26 Jahre alt ist und schon so viel erreicht hat, fangen die eigentlich für die Ewigkeit aufgestellten Rekorde Schumachers bedenklich an zu wackeln. Egal ob Schumi oder Ayrton Senna: Vettel muss keine Vergleiche mehr fürchten.

Schumacher gewann neben sieben Titeln 91 Rennen und startete 69-mal von der Pole. Vettel hat nach seiner Gala-Vorstellung vor den Toren Neu-Delhis jetzt vier WM-Titel, 36 Rennsiege und 43 Poles auf dem Konto – die besten Jahre als Rennfahrer hat „Super-Seb“ aber noch vor sich. Schumacher hatte in diesem Alter „erst“ zwei Titel, 19 Grand-Prix-Siege, zehn Poles gesammelt. Senna war bei seinem ersten WM-Titel 28 Jahre alt.

Aber es steht weiter der Vorwurf im Raum, Vettel könne nur mit Red Bull gewinnen. Um eine Legende zu werden, müsste er ein Traditionsteam wie Ferrari an die Spitze bringen – wie Schumacher damals. Doch vor der Vettel-Ära fuhren auch die Neureichen des Getränkeriesen hinterher. Gerüchten, er könne bald zu Ferrari wechseln, widerspricht Vettel gerne mit der Aussage: „Ich habe meinen Partner fürs Leben schon sehr früh gefunden.“ Und das gilt nicht nur für seinen Rennstall. Mit Hanna ist Vettel schon seit gemeinsamen Schulzeiten zusammen.

Pressestimmen

Die europäische Sportpresse findet nach seinem vierten WM-Titel nur überschwängliche Worte für Vettel.

Italienische Zeitungen

Gazzetta dello Sport Viermal Vettel. Champion 4ever. Vettel betrunken . . . vor Glück.

La Repubblica Vettels Meisterwerk, zum Kaiser der Formel 1 mit dem vierten Titel.

Corriere dello Sport Vettel ist schon ein Mythos. Der vierte Titel in Serie bringt ihn unter die Größten aller Zeiten.

Spanische Zeitungen

Sport Ein Vettel von einem anderen Planeten besiegelt den Titel in Indien.

El País Der Jüngste unter den Größten. Vettel fährt im Kielwasser von Fangio und Schumacher.

Englische Zeitungen

The Guardian Der bescheidene Sebastian Vettel nimmt seinen Platz unter den Legenden ein.

The Daily Telegraph Unbarmherzig, intelligent, geduldig – Vettel ist wirklich erstaunlich.

Russische Zeitungen

Kommersant Vettel ist in den Eliteclub eingetreten.

Schweizer Zeitungen

Neue Zürcher Zeitung Sebastian Vettel ist zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister – und bereits eine Legende.

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