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NWZonline.de Sport Motorsport

Formel 1: Darum wechselt Vettel zu Neuling Aston Martin

11.09.2020

Mugello Hinter seiner roten Ferrari-Maske war immer wieder Sebastian Vettels Grinsen zu erahnen. Bestens gelaunt und locker wie lange nicht präsentierte sich der viermalige Formel-1-Weltmeister in Mugello, nachdem seine Rennfahrer-Zukunft endlich gesichert war. „Es fühlt sich gut an, dass die Neuigkeiten raus sind. Viele Fragen haben sich jetzt erledigt“, sagte der 33-Jährige. Ab 2021 wird Vettel für das neue Aston-Martin-Team, den Nachfolge-Rennstall von Racing Point, fahren. Wie die Engländer am Donnerstag mitteilten, bindet er sich langfristig sogar über die kommende Saison hinaus an das Projekt.

„Ich glaube daran, dass es das Beste für mich ist, was ich jetzt entschieden habe“, sagte Vettel, der „nahe dran“ war, seine Karriere vorzeitig zu beenden. Nach einem bislang desaströsen sechsten Jahr bei Ferrari hat der Heppenheimer eine reizvolle Perspektive, fährt aber künftig nicht mehr für eines der drei Spitzenteams. „Es ist ein neues Abenteuer für mich mit einem wahrhaft legendären Autobauer“, sagte Vettel und ergänzte später: „Ich freue mich sehr auf den Wechsel, weil ich daran glaube, dass es nach oben gehen kann.“

Das Ziel ist klar: Sein Traum vom fünften WM-Titel lebt, auch wenn er das so offen natürlich noch nicht formulieren will. „Ich trage noch so viel Liebe für die Formel 1 in mir, und meine einzige Motivation ist es, an der Spitze des Feldes zu fahren. Das mit Aston Martin anzugehen, wird ein großes Privileg“, sagte Vettel vor dem nächsten Rennen in der Toskana an diesem Sonntag (15.10 Uhr/RTL). Der Grand Prix in Italien sollte eigentlich ganz im Zeichen des 1000. Rennens von Ferrari in der Motorsport-Königsklasse stehen. Doch nun stiehlt Vettel seinem Noch-Arbeitgeber vorerst die Show.

Im Mai hatte der Traditionsrennstall die Trennung von Vettel verkündet, der ab 2021 vom Spanier Carlos Sainz Junior ersetzt wird. Nach monatelangen Spekulationen bekommt Vettel künftig das Cockpit von Sergio Perez. „Es hat nichts mit meiner Leistung zu tun, da war einfach ein anderer Fahrer“, sagte der Mexikaner, der von dem Schritt überrascht wurde: „Alles sah so aus, dass das Team mich behalten wollte.“ Am Mittwoch habe er einen Anruf erhalten, dass Schluss ist: „Das habe ich nicht erwartet.“

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