PARIS - In der „Lügen-Affäre“ um das Formel-1-Team McLaren-Mercedes fällt der Motorsport-Weltverband FIA an diesem Mittwoch das Urteil. Nach der massiven Imagedelle muss der britisch-schwäbische Rennstall auch einen sportlichen und finanziellen Totalschaden fürchten. Für den schlimmsten Fall hat Dieter Zetsche, Chef des Daimler-Konzerns, der 40 Prozent an dem Rennstall besitzt, die Zukunft von Mercedes in der Formel 1 infrage gestellt. Als wahrscheinlichste Sanktion droht ein Punktabzug oder eine Rennsperre nebst Geldbuße. Doch auch der WM-Ausschluss ist möglich.
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