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NWZonline.de Sport Motorsport

Rekordchampion feilt am eigenen Mythos

14.06.2014

Le Mans Zwei Rückkehrer, ein Ziel: Nach über einem Jahrzehnt Abwesenheit will Rekordchampion Porsche am Wochenende den eigenen Mythos bei den 24 Stunden von Le Mans neu aufleben lassen und im Bruderduell Seriensieger Audi die Krone bei der Königin der Langstreckenrennen entreißen. Dabei setzen die Stuttgarter vor allem auf den früheren Formel-1-Star Mark Webber, für den sich ein Kreis schließt.

Mit einem erfolgreichen Abschneiden würde der Aus­tralier sein Le-Mans-Trauma überwinden. „Ich habe in Le Mans noch eine Rechnung zu begleichen“, sagte Webber. 215 Formel-1-Rennen hat Webber bis zu seinem Abschied im Vorjahr in der Motorsport-Königsklasse absolviert, doch nur wenige Auftritte dürften sich so in sein Gedächtnis eingebrannt haben wie das bislang letzte Gastspiel in Le Mans. 1999 raste der heute 37-Jährige der berüchtigten Mulsanne-Kurve entgegen, als sein Mercedes CLR aufgrund eines Aerodynamikfehlers plötzlich abhob, sich mehrfach überschlug und kopfüber auf dem Boden aufschlug. „Es war eine schreckliche Erfahrung“, sagte Webber, der bei dem spektakulären Crash zwar weitgehend unverletzt blieb, das Rennen aber nicht weiterfahren konnte.

15 Jahre später ist der frühere Red-Bull-Teamkollege von Sebastian Vettel zurück – und geht trotz der schlechten Erinnerungen optimistisch und hochmotiviert an den Start. „Le Mans ist wie eine Formel-1-Saison an einem Tag. Ich liebe es. Es wird ein harter Kampf, aber ich bin bereit“, sagte Webber, der zusammen mit dem Homburger Timo Bernhard und Brendon Hartley aus Neuseeland den 919 Hybrid von Porsche pilotiert und vom vierten Startplatz ins Rennen geht.

Ende 2011 war das Projekt aus dem Boden gestampft worden. Nun soll beim Klassiker an die großen Erfolge der Vergangenheit angeknüpft werden. Schon bei den ersten beiden Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft überzeugte Porsche. Auch in Le Mans hinterließ Porsche einen vielversprechenden Eindruck und verpasste mit dem Team um Marc Lieb um nur 0,357 Sekunden die Pole Position. Die Bestzeit stellte der Japaner Kazuki Nakajima im Toyota TS040 Hybrid auf.

Bei Platzhirsch Audi setzt man im R18 e-tron quattro vor allem auf die Erfahrung von Rekordsieger Tom Kristensen, für den es allerdings nur zum siebten Startplatz reichte.

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