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NWZonline.de Sport Motorsport

Skandalpilot will nie wieder Rennen fahren

12.09.2018

Rom Der italienische Skandalpilot Romano Fenati hat nach seiner lebensgefährlichen Aktion beim Großen Preis von San Marino Morddrohungen erhalten und will nie mehr Motorradrennen fahren. „Der Motorsport ist nicht mehr meine Welt. Es gibt zu viel Ungerechtigkeit“, klagte der 22-Jährige in der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“.

Er will in seiner Heimatstadt Ascoli erstmal auf andere Gedanken kommen: „Ich werde jetzt für eine Weile im Eisenwarenladen meines Opas arbeiten, mit ihm und Mama.“

Am Sonntag hatte der Italiener seinem Landsmann Stefano Manzi beim Moto2-Lauf in Misano während des Überholvorgangs bei über 200 km/h in die Vorderradbremse gegriffen. Daraufhin wurde er für zwei WM-Rennen gesperrt, sein aktuelles Team (Marinelli Snipers) warf ihn raus, der Vertrag für 2019 bei Forward Racing wurde aufgelöst. Fenati entschuldigte sich für sein Verhalten, erhob aber Vorwürfe gegen Manzi: „Er hat mich dreimal angegriffen, er hätte mich töten können.“ Auch Manzi (19) erhielt vom Motorrad-Weltverband eine Strafe, er wird beim nächsten Rennen sechs Startpositionen zurückversetzt.

„Mein Ziel war immer, auf der Rennstrecke zu gewinnen. Ich habe jedoch festgestellt, dass sich niemand für mich und mein Leid interessiert“, beschwerte sich Fenati und begab sich in die Opferrolle. Es sei deshalb besser, „sich für immer vom Motorsport zu trennen“. Wegen seiner Probleme bei der Kontrolle von Wut habe er mit einem Mentaltrainer zusammengearbeitet, sein Instinkt ihn am Wochenende aber „verraten“.

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EPA | dpa | Weltmeisterschaft

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