SAO PAULO - Im Vorfeld des vorletzten Saisonrennens um die Weltmeisterschaft der Formel 1 an diesem Sonntag (18 Uhr/RTL) in Sao Paulo und eine Woche vor der Wahl des neuen Präsidenten hat sich der Streit zwischen dem Internationalen Automobilverband FIA und dem finnischen Kandidaten Ari Vatanen deutlich verschärft. Der Finne hat laut FIA beim Pariser Gericht „Tribunal de Grande Instance“ um Maßnahmen für die Abstimmung am kommenden Freitag gebeten. „Dieser rechtliche Schritt folgt einer Anzahl von Behauptungen von Herrn Vatanen, die versuchen, die Integrität des FIA-Personals und des FIA-Wahlprozesses infrage zu stellen“, hieß es in einer Mitteilung des Verbands. Vatanen wird gegen Jean Todt antreten, der vom scheidenden FIA-Chef Max Mosley favorisiert wird.

Im Falle des schon geahndeten Singapur-Skandals aus dem Jahre 2008 hat jetzt auch Nelson Piquet Senior Fernando Alonso der Mitwisserschaft beschuldigt. Ähnlich hatte sich zuvor schon Rennfahrer Felipe Massa geäußert.