SCHANGHAI -
bereiten dem Ferrari-Team Sorgen.
SCHANGHAI/DPA/SID - Für den Schlussspurt im WM-Rennen der Formel 1 haben Renault und Ferrari ihre Boliden noch einmal verbessert. Die Motorleistung wurde erhöht und die Aerodynamik weiterentwickelt, so dass die Autos den Anforderungen des weitläufigen Schanghai Circuit mit seinen langen Geraden beim Großen Preis von China am Sonntag (8 Uhr/RTL) gerecht werden.„Wir haben gewisse Vorteile im aerodynamischen Bereich“, sagte Schumacher über seinen Ferrari. Leicht im Nachteil wähnt er sich dagegen beim Motor im Vergleich zum Renault von Titelverteidiger Fernando Alonso. „Unser Auto ist sehr gut. Dass es überlegen ist, würde ich aber nicht sagen. Das Gesamtpaket ist auf gleichem Niveau“, meinte Schumacher. Sein Auto sei „am Maximum“, betonte der spanische Titelverteidiger Alonso, der in Monza erstmals in dieser Saison wegen eines Motorschadens vorzeitig ausgeschieden war.
Neben den Fahrern sind die Reifen der entscheidende Faktor im WM-Rennen. So lange es trocken bleibt, sind die „Roten“ mit ihren der Marke Bridgestone dem Renault (Michelin) im Vorteil.
Antrieb und Wetter sorgten bei Ferrari in den vergangenen Tagen aber für trübe Stimmung. Ein kaputter Motor bei Felipe Massa und einsetzender Nieselregen im Training passten ganz und gar nicht ins Konzept.
Unterdessen befürchtet Ralf Schumacher in der kommenden Saison einen Rückgang des Interesses an der Formel 1 in Deutschland. „Man kann nur wünschen, dass einer der deutschen Piloten um die WM mitfahren kann“, hofft er vor der Saison eins nach dem Rücktritt seines älteren Bruders Michael.
