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Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Entscheidung Der Verteidigungsministerin
Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut

NWZonline.de Sport Motorsport

Schumacher erzürnt seine Konkurrenten

03.08.2010

BUDAPEST Der Wunderknabe macht Anfängerfehler, der Altmeister bekommt für sein Rüpel-Manöver Prügel: Die deutschen Formel-1-Stars Sebastian Vettel und Michael Schumacher nehmen eine gewaltige Image-Delle mit in die vierwöchige Pause. Vettels Safety- Car-Siesta, die ihm in Ungarn den Sieg kostete und Zweifel an seiner Titelreife weckte, wurde vom Vollgas-Foul des Rekordweltmeisters deutlich übertroffen. „Schumachers Rückkehr zur Formel 1 wird zu einem der schwärzesten Kapitel in der Geschichte dieser Sportart“, befand das spanische Sportblatt „Marca“. „Ich bin bekannt dafür, dass ich keine Geschenke verteile. Wir sind hier doch nicht auf einer Kaffeefahrt“, murrte Schumacher nach seinem riskanten Manöver gegen den beinah in die Boxenmauer gequetschten Rubens Barrichello.

Mark Webbers (161 Punkte) geschenkter Sieg auf dem Hungaroring, mit dem Vettels (151) australischer Teamkollege nach dem zwölften Saisonrennen die WM-Führung übernahm, war da schon zur Nebensache geworden. Hitzig wurde über Schumachers Attacke diskutiert. „Das war eine der schlimmsten Sachen, die ich in 300 Rennen erlebt habe“, ereiferte sich Barrichello. „Er hat immer das Gefühl, dass er im Recht ist. Er hat drei Jahre aufgehört und jetzt hat man gesehen, dass er sich nicht geändert hat“, wetterte der Williams-Pilot.

„Ich bin sicher, das war keine Absicht“, beteuerte hingegen Mercedes-Teamchef Ross Brawn. Die Rennkommissare sahen es anders: In Spa muss Schumacher zehn Plätze weiter hinten starten.

Schon früher hatte der siebenmalige Champion des Öfteren mit kompromisslosen Manövern die Grenzen der Fairness überschritten. „Alles in allem war ich bekannt dafür, dass ich kein Pardon gekannt habe“, hatte Schumacher 2009 einmal rückblickend gesagt.

Mit einem Tag Abstand sieht Schumacher das Geschehen etwas anders: „Das Manöver gegen Barrichello war zu hart. Wenn er das Gefühl hatte, dass ich ihn gefährde, entschuldige ich mich.“

Der Internationale Automobilverband FIA teilte derweil mit, dass er am 8. September über die umstrittene Teamorder von Ferrari verhandeln wird. Auf dem Hockenheimring hatte Felipe Massa seinen Teamkollegen Fernando Alonso beim Rennen am 25. Juli offensichtlich ohne Gegenwehr an sich vorbeiziehen lassen. Der in der WM-Wertung besser platzierte Alonso gewann anschließend das Rennen vor Massa.

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