• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
EWE Baskets finden ersten Zugang in Italien
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 12 Minuten.

Basketball
EWE Baskets finden ersten Zugang in Italien

NWZonline.de Sport Motorsport

Senna schnellster Fahrer aller Zeiten

30.12.2006

[SPITZMARKE]NEUSS NEUSS/SID - Michael Schumacher oder Ayrton Senna, wer ist der schnellste Formel-1-Fahrer aller Zeiten? Eine Umfrage des britischen Fachmagazins „F1 Racing“ unter Experten wie FIA-Präsident Max Mosley, Hans-Joachim Stuck oder Christian Danner hat jetzt ergeben: Der am 1. Mai 1994 in Imola tödlich verunglückte Brasilianer Senna hängt den siebenmaligen Weltmeister ab.

„Ayrton musste in einem Umfeld kämpfen, in dem die Rennautos viel schwieriger zu fahren und auch schlechter waren als die heutigen Formel-1-Fahrzeuge“, begründete Danner (München). Auf Position drei landete der Schotte Jim Clark, der am 7. April 1968 bei einem Formel-2-Rennen in Hockenheim ums Leben kam.

Auch DTM-Pilot Bernd Schneider (St. Ingbert) kann mit dieser Reihenfolge leben, wie er sagt: „Alle drei waren zu ihrer Zeit unglaublich schnell und sicher die Besten. Sie gehörten zu den Größten in der Formel 1.“

Senna holte drei WM-Titel (1988, 1990, 1991). Seine in rund zehn Jahren eroberten 65 Pole-Positions galten einst sogar als Rekord für die Ewigkeit – bis Schumacher auch diese Bestmarke löschte und auf 68 schraubte. Als er in diesem Jahr in Bahrain zum 65. Mal auf dem ersten Startplatz gestanden habe, sei dies für ihn wie eine Zäsur gewesen, gibt Schumacher heute zu. Da habe er erstmals an Rücktritt gedacht. Schumachers Bewunderung für Senna wurde erstmals wirklich bekannt, als er 2000 in Monza die 41 Siege des brasilianischen Rennfahreridols egalisierte – und anschließend im Rahmen der Pressekonferenz gerührt in Tränen ausbrach.

„Senna und Schumacher waren sicher die Schnellsten. Aber wer wirklich besser war, das hätte man nur feststellen können, wenn beide im gleichen Team gefahren wären“, sagte der langjährige NWZ-Kolumnist Klaus Ludwig. Senna habe ein unvergleichbares Charisma gehabt, er sei ein Mythos, „Michael dagegen nur ein sehr guter Rennfahrer,“ sagte der Tourenwagen-König.

Vom aktuellen Formel-1-Starterfeld schafften es nur wenige Kandidaten in die Top 50: Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) belegte Rang acht, Kimi Räikkönen (Finnland) landete auf Platz 13. Übrigens: Zweitbester Deutscher dieses Rankings ist der 1985 tödlich verunglückte Stefan Bellof (Gießen) auf Position 19.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.