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NWZonline.de Sport Motorsport

Vettel beendet seine lange Leidenszeit

23.09.2019

Singapur Er kann es doch noch! Sebastian Vettel (32) hat im Reifenpoker von Singapur seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit 392 Tagen gefeiert und aus seiner größten sportlichen Krise heraus ein Ausrufezeichen in der Formel 1 gesetzt. Der angezählte Ex-Champion triumphierte in einer zeitweise unvorhersehbaren Strategieschlacht unter Flutlicht vor seinem wütenden Teamkollegen Charles Leclerc (21). Der junge Monegasse, zuletzt Sieger in Spa und Monza, fühlte sich vom Team um den Sieg gebracht. Der Machtkampf bei Ferrari dürfte damit endgültig entbrannt sein.

„Ich bin sehr glücklich, das war ein großartiges Rennen“, sagte ein hocherfreuter Vettel: „Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für mich, aber ich habe so viel Unterstützung bekommen, so viele Briefe und Nachrichten von Menschen, die mir Mut zugesprochen haben. All das habe ich heute ins Auto gepackt.“

Vettel hatte seit dem Großen Preis von Belgien 2018 auf einen Sieg warten müssen, 23-mal musste er seither Rückschläge und oft auch eigene Fehler erklären. Für Vettel war es der 53. Formel-1-Erfolg, mit nun fünf Siegen in Singapur ist der viermalige Weltmeister damit Rekordgewinner in der Löwenstadt.

Trotz des dritten Ferrari-Sieges in Folge und des ersten Doppelerfolgs der Scuderia seit Ungarn 2017 dürfte der WM-Titel aber an Lewis Hamilton gehen. Der amtierende Champion im Mercedes verpasste als Vierter zwar das Podest, welches der Niederländer Max Verstappen (Red Bull) komplettierte. Hamilton liegt bei sechs ausstehenden Rennen mit 296 Punkten in der Fahrerwertung aber immer noch komfortabel vor seinem diesmal fünftplatzierten Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland/231) sowie Leclerc (200), Verstappen (200) und Vettel (194). Renault-Pilot Nico Hülkenberg fuhr als Neunter in die Punkte. Der 32-Jährige aus Emmerich ist noch ohne Cockpit für die kommende Saison.

Die Taktiker von Mercedes hatten sich kapital verrechnet und so auch Vettel bei dessen Siegfahrt unfreiwillig geholfen. „Das Vettel-Team hat einfach alles richtig gemacht“, gab Mercedes-Teamchef Toto Wolff zu. Letztlich seien sie selbst im Nirgendwo gelandet. Entschieden wurde das Rennen auch am kniffligen Punkt, welches Team wann welchen Fahrer zum Reifenwechsel in die Box holt. Und dabei hatte Vettel dieses Mal die besten Karten.

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