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NWZonline.de Sport Motorsport

Vettel verliert Hamilton aus den Augen

17.09.2018

Singapur Nach der glänzenden Formel-1-Nachtschicht von Lewis Hamilton winkte der im WM-Zweikampf weiter schwer zurückgeworfene Sebastian Vettel verkniffen ins Publikum. Nach einem gravierenden Taktik-Irrtum von Ferrari in Singapur sind die Chancen auf seinen ersten Titel mit den Italienern auf ein Minimum gesunken.

„Vor dem Wochenende haben wir gesagt, dass wir uns eigentlich nur selber schlagen können, diesmal hatten wir keine Chance. Wir haben nicht alles aus unserem Paket rausgeholt. Wir waren nicht schnell genug im Rennen. Wir wollten aggressiv sein, aber das hat nicht geklappt. Im WM-Kampf hilft dieses Ergebnis sicher nicht“, meinte Vettel.

Nach seinem fatalen Crash in Monza musste sich der Heppenheimer am Sonntag wegen einer völlig verpatzten Reifenstrategie mit Platz drei begnügen und liegt vor den letzten sechs Rennen dieser Saison in der Gesamtwertung schon 40 Zähler hinter Singapur-Sieger Hamilton.

In dem weitgehend spannungsarmen Übersee-Auftakt wurde Vettel von seinem Scuderia-Kommandostand folgenschwer zu früh an die Box geholt. Der britische Pole-Mann Hamilton sicherte sich dagegen im Mercedes ausgerechnet auf der Ferrari-Paradestrecke seinen siebten Saisonsieg vor Max Verstappen im Red Bull.

Dank seines vierten Erfolges in den jüngsten fünf Grand Prix hat ein Hamilton in Höchstform ein großes Polster, um sich zum fünften Mal zum WM-Champion zu krönen. Das Feuerwerk über dem erleuchteten Marina Bay Circuit genoss er nach seinem 69. Karrieresieg schon mal. „Ich bin echt fertig, das war ein hartes Rennen. Es kam mir vor wie das längste Rennen in meinem Leben“, meinte der geschaffte Hamilton.

Vettels Wochenende in dem Stadtstaat hatte schon nicht nach Plan begonnen. Wegen einer defekten rechten Hinterradaufhängung musste der Heppenheimer seinen Wagen im zweiten Training vorzeitig abstellen. Die viel größere Enttäuschung erlebte er in der Qualifikation. Mit mehr als 0,6 Sekunden Rückstand auf Hamilton, der sich mit einer schier magischen Runde seine 79. Karriere-Pole sicherte, kam der verärgerte Vettel in der Startaufstellung nur auf Platz drei.

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