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NWZonline.de Sport Motorsport

Formel 1: Ferrari erleidet Totalschaden

13.07.2020

Spielberg Sebastian Vettel verzog sich nach dem Ferrari-Totalschaden von Österreich voller Frust. Ein von seinem Stallrivalen Charles Leclerc verschuldeter Crash beim zweiten Formel-1-Rennen in Spielberg stürzte die Scuderia am Sonntag endgültig in die Krise. Nicht mal die Abbitte des Monegassen beim souveränen ersten Saisonsieg von Mercedes-Pilot Lewis Hamilton konnte Vettel trösten.

Die Ferrari-Abschiedstour des viermaligen Weltmeisters wird nach der unnötigen Kollision vom Sonntag immer mehr zur Lachnummer. „Es ist im Moment schwer, weil das Negative überwiegt“, sagte der 33-Jährige aus Heppenheim nach seinem Ausfall in der ersten Runde: „Wir müssen weiter kämpfen und versuchen, alles zu geben.“ Hinter Dominator Hamilton wurde Teamkollege Valtteri Bottas Zweiter. Max Verstappen im Red Bull schaffte es auf Rang drei.

Eine Woche nach seinem ernüchternden zehnten Platz zum Auftakt an gleicher Stelle war der Grand Prix der Steiermark für Vettel früh vorbei. Weil ihm Leclerc, in der Vorwoche noch Zweiter, mit einem unbedachten Manöver in Kurve drei heftig ins Auto fuhr und sein Heckflügel sofort wegbrach, musste der Hesse den ohnehin lahmenden Ferrari an der Box abstellen. „Ich hatte schon zwei Autos neben mir, wollte mich aus allem raushalten. Drei Autos in einer Kurve geht nicht“, sagte Vettel: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass Charles etwas versucht. Ich denke nicht, dass da Platz war.“

Nur vier Runden später war auch für Leclerc aus Monaco Schluss. „Ich habe es komplett verbockt, mein Fehler“, sagte der 22-Jährige. Der Youngster hatte sich bei dem Crash den Unterboden ruiniert. Weiterfahren? Unmöglich. „Ich habe einen sehr schlechten Job gemacht und das Team im Stich gelassen“, sagte Leclerc, der sich kleinlaut bei Vettel entschuldigte: „Ich hoffe, dass ich daraus lerne. Das ist eine harte Zeit fürs Team, wir brauchen so etwas nicht.“

Erst im vergangenen Jahr in Brasilien waren Vettel und Leclerc kollidiert und anschließend ebenfalls ausgeschieden. Damals hatten sie sich auf offener Strecke bei hoher Geschwindigkeit beharkt. In der Folge hatte es viel Ärger für Piloten und Teamführung auch von der Ferrari-Konzernspitze gegeben – das dürfte sich nun wiederholen. „Das tut schon weh, wenn beide Fahrer nach zwei Runden ausscheiden“, sagte Teamchef Mattia Binotto und sprach vom „schlechtesten Abschluss eines schwierigen Wochenendes“.

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