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NWZonline.de Sport Motorsport

Weltmeister lässt Mechaniker nachsitzen

28.07.2011

BUDAPEST Sebastian Vettel lässt aus Sorge um die Formel-1-Titelverteidigung sein Red-Bull-Team vor den Sommerferien nachsitzen. „Wir haben Hausaufgaben zu erledigen“, mahnte der WM-Spitzenreiter. Im letzten Rennen vor dem Urlaub will Vettel den Abwärtstrend unbedingt stoppen und mit seinem ersten Sieg in Ungarn an diesem Sonntag (14 Uhr/RTL) die erstarkten Verfolger auf Distanz halten. „Wir werden weiterhin hart arbeiten und darauf achten, uns dort zu verbessern, wo wir noch nicht ganz perfekt waren. Das nächste Rennen am Hungaroring wird bestimmt besser“, versprach der 24-Jährige, der über das verpasste Podium im Heimrennen sehr enttäuscht war.

Nur noch eine Formsache ist der WM-Titel nicht. „Wir sind mitten im Entwicklungswettlauf und haben noch ein paar gute Sachen in der Hinterhand. Aber Ferrari und McLaren sind starke Teams, wir haben viel zu tun“, erklärte RB-Teamchef Christian Horner. Zumindest das wärmere Wetter in Budapest dürfte Vettel diesmal helfen.

Nach dem Denkzettel am Nürburgring machen es sich die immer noch weit entfernten Rivalen offiziell in der Außenseiterrolle gemütlich. Red Bull sei ganz klar der Favorit in Ungarn, sagte der aktuelle WM-Vierte Fernando Alonso, der den Titel natürlich mitnichten aufgegeben hat. Vettel habe nun einiges zu verlieren, sagte der Spanier, „wir dagegen überhaupt nichts mehr. Deshalb können wir immer alles riskieren, im Quali, beim Start, beim Überholen, überall.“

Dass aber eine Kampfansage nicht reicht, um Vettel nervös zu machen, ist Alonso klar. Deshalb verbrüdert er sich mit Jenson Button und Nürburgring-Sieger Lewis Hamilton im McLaren. „Wir brauchen eine eigene gute Leistung und starke McLaren. Ich bräuchte sechs oder sieben solcher Kollegen, die vor Vettel ins Ziel kommen“, sagte Alonso. Dazu fehlt es dem Rest des Feldes aber wohl an Klasse.

Für Mercedes geht es auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs darum, ein Zeichen vor der Pause zu setzen und Platz vier in der Konstrukteurswertung zu verteidigen. „Ich bin zuversichtlich, weil wir Fortschritte bei unserem Auto gesehen haben“, sagte Rekordweltmeister Michael Schumacher. Vor allem Nico Rosberg würde nach seinem 100. Formel-1-Rennen gerne Grund zum Feiern haben.

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