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NWZonline.de Sport Motorsport

Wütender Hamilton ignoriert Mercedes-Stallorder

28.07.2014

Budapest Ein handfester Hauskrach beim Mercedes-Duo und eine erneute herbe Pleite von Sebastian Vettel gegen seinen siegreichen Teamkollegen Daniel Ricciardo haben den turbulenten Großen Preis von Ungarn bestimmt. Nico Rosberg konnte als Vierter zwar die WM-Führung vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton in die Formel-1-Sommerpause retten, kochte aber auch innerlich vor Wut. „Meine Sicht will ich jetzt nicht darlegen“, sagte er am Sonntag nur mühsam beherrscht. Der Brite, der aus der Boxengasse noch sensationell aufs Podest raste, schimpfte: „Ich war sehr geschockt, dass mich das Team darum gebeten hat, ihn vorbeizulassen.“

Hamilton bot beim hart erkämpften Triumph des australischen Red-Bull-Piloten Ricciardo als Drittplatzierter dennoch die überragende Leistung: Aus der Boxengasse gestartet, raste er auf dem Hungaroring bei Budapest noch sensationell aufs Podium hinter Ferrari-Rivale Fernando Alonso. Vettel wirkte nach seinem enttäuschenden siebten Rang fast schon resigniert. „Ein Platz mehr wäre vielleicht drin gewesen“, meinte der vierfache Weltmeister aus Heppenheim.

Ein Regenguss 45 Minuten vor dem Start, zwei Safety-Car-Phasen, viele Crashs und Ausfälle, zahlreiche knallharte Überholmanöver und etliche Führungswechsel sorgten beim elften Saisonlauf auf dem 4,381 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs für viel Abwechslung und Spannung. Vor dem Großen Preis von Belgien in vier Wochen in Spa führt Rosberg (202 Punkte) die WM noch mit elf Zählern Vorsprung auf Hamilton an. Ricciardo (131) ist Gesamtdritter.

Alonso, Hamilton und Ricciardo bekämpften sich in der Schlussphase mit allen Mitteln. Der Red-Bull-Pilot schnappte sich im viertletzten Umlauf erst mit einem bravourösen Überholmanöver Hamilton und dann eine Runde später auch Alonso. Und Rosberg, der scheinbar aussichtslos schon über 21 Sekunden zurückgelegen hatte, mischte plötzlich auch noch mit im Kampf um einen Podestplatz.

Als ihn Hamilton vor seinem letzten Boxenstopp im letzten Rennviertel nicht überholen lassen wollte, beschwerte sich der 29-Jährige lautstark per Funk beim Team. Hamilton hatte zuvor per Funk gelästert, wenn Rosberg vorbei wolle, müsse er ihn eben überholen.

Zur Frage, warum Hamilton den Funkspruch ignoriert habe, meinte Motorsportchef Toto Wolff: „Das sind ganz komplexe Themen. Da werden wir uns mit Lewis zusammensetzen.“

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