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NWZonline.de Sport Motorsport

Zwei Frauen geben in DTM Gas

05.04.2006

NEUSS /HOCKENHEIM Die Rennserie startet in Hockenheim in die neue Saison. Heinz-Harald Frentzen plagt ein Hexenschuss.

Von Thomas Straka NEUSS/HOCKENHEIM - Zehn Jahre nach Ellen Lohr gibt es am Wochenende wieder Frauen-Power in der DTM. Der Saisonauftakt der erfolgreichsten Tourenwagenserie Europas am Sonntag in Hockenheim (14 Uhr/ARD) ist zugleich das Debüt von Vanina Ickx (Audi) und Susie Stoddart (Mercedes). „Es ist großartig, Teil der Show zu sein. Bisher kannte ich das nur von außen“, sagt die 31-jährige Ickx. Für die 23-jährige Stoddart „ist es eine Ehre, vor einem solchen Publikum

fahren zu dürfen“.

Dabei sehen sich die beiden keineswegs als schmückendes Beiwerk, schließlich verfügen sie schon über einige Erfahrung im Motorsport. „Ich bin zuletzt in der Formel Renault und der Formel 3 gefahren. Da ist ein DTM-Auto sogar ein bisschen langsamer, aber immer noch sehr schnell“, sagt Stoddart selbstbewusst. Dennoch hat sie Respekt vor der DTM: „In einem geschlossenen Auto wird es sicher sehr heiß, das ist ganz anders als in einem Formel-Auto.“

Dass sich die Konkurrenten um Mika Häkkinen und Heinz-Harald Frentzen im direkten Duell als Kavaliere erweisen könnten, damit rechnen die Frauen nicht. „Wir müssen es mit allen aufnehmen. Das wird sicher hart. Aber wir werden bestimmt Druck machen und nicht nur schauen, wer um uns herum ist“, sagt Stoddart.

Ickx, die wenige Wochen vor Susie Stoddart ihren DTM-Vertrag in der Tasche hatte, freut sich über die weibliche Gesellschaft. „Wir fahren beide Autos aus dem Jahr 2004. Deswegen werden wir gegeneinander kämpfen. Nicht, weil wir beide Frauen sind“, meint sie: „Insgesamt sind wir noch zu wenige in dieser Männerwelt. Deshalb ist es gut, dass Susie auch hier ist.“

Derweil bangt Frentzen um die Teilnahme am DTM-Auftakt in Hockenheim. Der 38-Jährige habe in seiner Wahl-Heimat Monaco einen Hexenschuss erlitten, sagte sein Teamchef Hans-Jürgen Abt gestern. Nach dem Ausstieg von Opel stand der Mönchengladbacher lange ohne Vertrag da und hofft nun auf den Durchbruch. Er wolle im Audi den Fans zeigen, was er in der DTM wirklich kann.

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