DELMENHORST - „Diesmal kommt es ganz in rot“, kündigt Birgit Lohstroh, Leiterin des Kulturbüros, das 21. Delmenhorster Jazzfest an und verweist auf die Plakate in der Signalfarbe.
Das Jazzfest findet am 26. und 27. November im Theater „Kleines Haus“ statt und bietet Familien, Musikern und allen anderen Interessierten eine breite Auswahl renommierter Künstler.
„In diesem Jahr haben wir keine Großbesetzung und kein Orchester“, verrät Oliver Poppe, künstlerischer Leiter des Events, „das ist für uns aus organisatorischer Sicht günstiger, da das Foyer des Theaters derzeit umgebaut wird.“ Trotzdem können sich Besucher auf ein vielseitiges Programm freuen.
Am Freitag, 26. November, 19.30 Uhr, ist das „Capri-di-Rote-Quintett“ aus Hamburg zu Gast. Besonders freut sich Poppe, dass er das „Motion Trio“ aus Polen gewinnen konnte. Denn das Publikum darf sich auf ihre ungewöhnliche Akkordeon-Musik freuen. Weiter geht es am Sonnabend, 27. November, 19.30 Uhr, mit dem „Jesse van Ruller Trio“ aus den Niederlanden. Geplant ist außerdem, dass mit Jesse van Ruller ein Workshop für Jazz-Musiker angeboten wird. Den krönenden Abschluss bildet das „Lew Soloff Quartet“ aus den USA.
Ohne Spenden wäre das Jazzfest, dass 32 000 bis 33 000 Euro kostet, jedoch nicht möglich, sagt Lohstroh. Zu 20 Prozent wird es von der Stadt und zu 80 Prozent durch Spenden finanziert. Jeweils 8000 Euro gaben die Sparda-Bank Hannover-Stiftung und die EWE Stiftung dazu.
Dr. Stephanie Abke, Leiterin Geschäftsstelle Oldenburg (EWE Stiftung): „Wir sind überwiegend eine Förderstiftung. Zum dritten Mal fördern wir das Jazzfest, in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem höheren Betrag.“ Auch Petra Graf (Filialleiterin Geschäftsstelle Delmenhorst, Sparda-Bank Hannover-Stiftung) wünscht ein gutes Gelingen und trägt stellvertretend für die Stiftung dazu bei, dass die Stadt Delmenhorst eines ihrer traditionellen Feste bewahren kann.
