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NWZonline.de Nachrichten Kultur Musik & Konzerte

Noch eine absurde Geschichte vom Mauerfall

20.05.2017

Berlin In spätestens zwei Jahren, zum 30. Jahrestag, werden sie wieder überall laufen: die Bilder vom Ende der DDR und vom Mauerfall 1989. Dazu die „Wahnsinn, Wahnsinn“-Rufe der überglücklichen Deutschen.

Viele Geschichten aus dieser Zeit sind schon erzählt worden. Man muss sich einiges einfallen lassen, wenn es um dieses durchgefledderte Kapitel der deutschen Geschichte geht. Thomas Brussig, geboren 1964 im Osten Berlins, schafft das. Er hat das Buch zum Kinohit „Sonnenallee“ geschrieben, auch das Musical „Hinterm Horizont“ mit Udo Lindenbergs Musik. Mit DDR-Geschichten unterhalten, ohne die Schattenseiten zu vergessen, das kann er.

In seinem neuen Roman „Beste Absichten“ (S. Fischer, 192 Seiten, 18 Euro) erzählt Brussig die Geschichte einer Band namens Die Seuche. Die wäre fast berühmt geworden: Leider war der 10. November 1989 kein guter Tag, um in einem Ost-Berliner Club aufzutreten. Der Ruhm fällt aus – wegen Mauerfalls. Vorher versucht sich die Band in der Gasstätte „Fresswürfel“, später macht sie etwas dubiose Geschäfte mit Autos, die DDR-Bürger auf der Flucht zurücklassen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des Managers, den die Musiker „Äppstiehn“ nennen, eine Anspielung auf den Beatles-Manager Brian Epstein. Dazu spielt Brussig mit echten DDR-Geschichten und Legenden. Wer Popkultur und liebevoll-absurde Geschichten mag, kann sich das Buch notieren. Eine Verfilmung wäre keine Überraschung. Vermutlich zum nächsten Mauerfall-Jubiläum.

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