• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Musik & Konzerte

Warum Musik der Seele helfen kann

09.11.2019

Oldenburg Wie lasse ich meinen Gefühlen freien Lauf? Welche Möglichkeit habe ich, wenn ich richtig unter Druck stehe? Und wie finde ich Trost und vielleicht Zuversicht, wenn ich ganz unten bin, wenn die Verzweiflung so groß ist?

In solchen und ähnlichen Situationen kann die Musik ein wichtiges Mittel sein, der verletzten Seele zu helfen, kann demjenigen Kraft spenden, der sich schwach fühlt, kann die Psyche streicheln, kann ein Ventil öffnen, um Druck abzulassen.

Bei den Experten in der Oldenburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) hat die Musiktherapie einen hohen Stellenwert – und deshalb soll sie auch ausgebaut werden.

Da der aktuelle Musiktherapieraum nicht über einen ausreichenden Schallschutz verfügt, ist der Neubau eines „Musikhauses“ vorgesehen. Das wird ein etwa 60 qm großes eigenes Gebäude, in dem dann keine Rücksichten auf die Lautstärke genommen werden muss. Der aktuelle Musiktherapieraum grenzt an die Räume für Ergotherapie und Kunsttherapie sowie an die Behandlungsräume der Klinikambulanz. Aufgrund des mangelnden Schallschutzes stört die Musiktherapie deshalb gelegentlich dort, wo gerade andere Ansätze verfolgt werden.

Das soll mit dem neuen Musikhaus künftig anders werden.

Die Klinikexperten verweisen übrigens darauf, dass es in der Musiktherapie nicht immer laut sein müsse – aber man müsse laut sein dürfen. Zunächst dürfe es für Kinder und Jugendliche keine Begrenzung geben.

Außerdem müssten sich die Patienten selbst geschützt und sicher fühlen können. Das gelte besonders beim Singen. So werde immer wieder gefragt, ob jemand anders das Singen hören könne. Insofern gebe es viele gute Gründe, die aktuelle Situation durch einen Neubau zu verbessern.

Wesentlicher Motor des mit 250 000 Euro geplanten Projektes ist der Verein der Freunde des zum Klinikum Oldenburg gehörenden Elisabeth-Kinderkrankenhauses. Der Verein feiert im kommenden sein 150-jähriges Jubiläum und hat sich deshalb ein besonderes Vorhaben vorgenommen. Ein erster finanzieller Grundstock wurde bereits gesammelt, doch der größte Teil der Finanzierung, für die es keine staatlichen Zuschüsse gibt, ist noch offen.

Deshalb bittet die „Nordwest-Zeitung“ im Rahmen ihrer NWZ-Weihnachtsaktion in diesem Jahr ihre Leserinnen und Leser, das Projekt ebenfalls mit großzügigen Spenden zu unterstützen. In den vergangenen Jahren haben die NWZ-Leser immer wieder gezeigt, dass sie ein großes Herz für Kinder in Not haben. Dies gilt sicher auch für seelisch kranke Kinder, denen so geholfen werden kann.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2055
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.