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Corona-Ticker Kieler Woche unter Corona-Bedingungen – Es steht fest: Kein Weihnachtsmarkt in Wiesmoor

Redaktion Lokal26

Ems-Jade - Zahlen der Corona-Infizierten:

In Wilhelmshaven sind nach letzter erfolgter Meldung der Stadt aktuell sieben Personen infiziert. (Stand: 11. September, 16.46 Uhr)

Derzeit sind auch sieben Personen aus dem Landkreis Friesland mit dem Coronavirus infiziert. (Stand: 11. September, 16.44 Uhr)

Im Landkreis Wittmund sind aktuell drei Personen mit dem Coronavirus infiziert. (Stand: 11. September, 16.48 Uhr)

Im Landkreis Aurich sind sechs Personen an Corona erkrankt. (Stand: 11. September, 16.45 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 259.428 Infektionen und 9349 Todesfälle. (Stand: 13. September, 10.35 Uhr).

+++ Ticker vom Sonntag, 13. September +++

Jugendraum wird morgen eröffnet

Endlich ist er fertig, der Treff für die Jugendlichen in Sillenstede. Der Jugendraum im Gemeindehaus, dessen Eröffnung aufgrund der Coronakrise verschoben werden muste, wird morgen mit einem Grillabend auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche, 17 bis 20 Uhr, eingeweiht. Der Raum, gedacht für Jugendliche ab zwölf Jahre, ist dann jeden Montag von 15.30 bis 20 Uhr geöffnet und wird durch das Pferdestall-Team betreut.

Appell: Maske im ÖPNV tragen

Der Landkreis Friesland schließt sich einem gemeinsamen Appell von Kommunen und Landesregierung „Mund-Nasen-Schutz im ÖPNV beachten!“ an. Landrat Sven Ambrosy: „Nur wenn alle mitmachen, können Infektionsketten unterbrochen werden. Bitte unterstützen Sie uns dabei, die Fallzahlen niedrig zu halten, indem Sie selbst eine Maske tragen und auch Ihren Kindern die Wichtigkeit vermitteln.“

Kein Weihnachtsmarkt in Wiesmoor

In Wiesmoor wird es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben, der in den Vorjahren stets ein großes Publikum aus ganz Ostfriesland auf das Gelände des Torf- und Siedlungsmuseums gelockt hatte. Das teilte Museumsleiter Gerold Kayser heute nach Absprache mit dem Mitveranstalter, dem Gewerbeverein, mit. Man sehe keine Möglichkeit, die Veranstaltung nach den derzeit geltenden Corona-Schutz- und Abstandsbestimmungen für die Besucher sicher durchzuführen, so der Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung des moorkundlichen Heimatguts.

Kieler Woche unter Corona-Bedingungen

Eine ganz andere Kieler Woche als üblich ist am Sonntag zu Ende gegangen - in Corona-Zeiten ohne Massenpublikum, ohne große Konzerte und ohne Abschlussfeuerwerk. Angesichts der Pandemie stand die 126. Auflage ganz im Zeichen der Segelwettbewerbe vor Schilksee. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) wertete diese Kieler Woche am Sonntag als Erfolg. „Wir haben es geschafft zu zeigen, dass man in Corona-Zeiten eine solche Veranstaltung machen kann – mit Mut, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein“, sagte er. Die Corona-Pandemie hatte die Veranstalter veranlasst, das Ereignis von Ende Juni in den September zu verlegen.

Ab Frühjahr sollen alle sieben TUI-Schiffe wieder fahren

Der Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises will nach dem langsamen Wiederbeginn ab dem Frühjahr wieder Fahrten auf allen Schiffe seiner Flotte anbieten. „Wir hoffen, spätestens im Frühjahr 2021 wieder mit allen sieben Schiffen unterwegs zu sein, mit etwas weniger Auslastung und den passenden Gesundheitskonzepten“, sagte Unternehmenschefin Wybcke Meier der Zeitung „Welt am Sonntag“.

Merz rügt Scholz: Historisch hohe Schulden gemacht

Der für den Parteivorsitz kandidierende CDU-Politiker Friedrich Merz rügt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) für die Finanzierung der staatlichen Corona-Hilfen durch historisch hohe Schulden. „Der Finanzminister haut zurzeit das Geld raus, als gäbe es kein Morgen mehr. Unsere Kinder werden das alles bezahlen müssen“, sagte Merz der „Bild am Sonntag“.

Geplatze Reisen nach Pleite: Bisher 68.000 Anträge von Thomas-Cook-Kunden auf Auszahlung

Wegen geplatzter Reisen beim insolventen Reiseanbieter Thomas Cook sind bislang rund 68.000 Anträge auf eine Ausgleichszahlung im Bundesjustizministerium eingegangen. In 5000 Fällen sei bereits Geld ausgezahlt worden, teilte das Ministerium auf eine Anfrage des tourismuspolitischen Sprechers der Grünen, Markus Tressel, mit. Bei 18.000 weiteren Anträgen fehlten derzeit noch erforderliche Angaben, die die Antragsteller nachreichen müssten.

Hoffnung auf Corona-Besserung auf Mallorca jäh beendet

Böses Erwachen für jene Deutschen, die vielleicht schon von Herbstferien auf Mallorca geträumt hatten. Und ein harter Rückschlag für die spanische Urlaubsinsel im Kampf gegen Corona und ums Überleben von Tourismus und Gastronomie. Am Wochenende kam eine Informatik-Panne ans Licht, wegen der seit Tagen für die Balearen sehr niedrige Infektionszahlen gemeldet worden waren. Diese hatten die Hoffnung geweckt, Deutschland werde bald die Reisewarnung für die Region aufheben. Man hoffte auch auf eine Ende der britischen Restriktionen. Von wegen: Ein Bericht in der Onlineausgabe der „Mallorca Zeitung“ ließ alle Träume und Hoffnungen jäh platzen.

948 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Sonntagmorgen 948 neue Corona-Infektionen gemeldet. Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig - an Sonntagen sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Studie: Direktvertrieb schlägt sich wacker in Coronakrise

Jahrelang lagen „Verkaufspartys“ im Trend - in der Wohnung eines Kunden führte ein Vertriebler sein Produkt vor und hoffte auf dicke Bestellungen. Doch die Pandemie würgte dieses Geschäftsmodell zunächst ab. Nun glätten sich Sorgenfalten.

Virologe Streeck: Nicht nur auf Ansteckungszahlen schauen

Der Virologe Hendrik Streeck regt eine Debatte über Umfang und Dauer der staatlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie an. „Ich plädiere für einen Strategiewechsel“, sagte der Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn der „Welt am Sonntag“.

+++ Ticker vom Samstag, 12. September ++

Tausende demonstrieren gegen Corona-Regeln

Tausende Menschen demonstrierten auf der Theresienwiese in München gegen die Corona-Maßnahmen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Tausende Menschen demonstrierten auf der Theresienwiese in München gegen die Corona-Maßnahmen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Tausende Menschen haben in mehreren deutschen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstriert. Allein an einer Kundgebung in München nahmen nach Schätzungen der Polizei rund 10.000 Menschen teil - doppelt so viele wie angemeldet waren. Auch in Hannover und Wiesbaden gingen Hunderte Menschen auf die Straße.

Superspreaderin auf Kneipentour: Corona-Ausbruch in Garmisch

Der heftige Corona-Ausbruch im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen geht nach Behördenangaben wohl zu einem großen Teil auf das Konto einer feierfreudigen jungen Frau. Davon ist zumindest das zuständige Landratsamt überzeugt.Die 26-Jährige soll an verschiedenen Tagen durch mehrere Kneipen in der Marktgemeinde am Fuße der Zugspitze gezogen sein und dabei zahlreiche Menschen angesteckt haben. Eine Superspreaderin.

Schub durch Corona: Mehr Zahlungen ohne Bargeld in Deutschland

Der Trend zum Bezahlen ohne Scheine und Münzen hat sich in Deutschland und im Euroraum schon vor der Corona-Krise verstetigt. 98 Milliarden Zahlungen im Währungsraum im Gesamtwert von gut 162 Billionen Euro wurden im vergangenen Jahr bargeldlos abgewickelt, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Das waren 8,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Corona in Frankreich: Paris setzt auf regionale Maßnahmen

Angesichts steigender Corona-Zahlen hat Frankreichs Premier Jean Castex an das Verantwortungsbewusstsein seiner Landsleute appelliert. „Das Virus zirkuliert mehr und mehr in Frankreich“, warnte er am Freitagabend nach einer Sitzung des Verteidigungsrates. Die künftige Situation hänge „von Ihnen ab, von uns.“ Viele Französinnen und Franzosen hatten die Verhängung strengerer Regeln erwartet - etwa regionale Ausgangsbeschränkungen oder Schließungen von Restaurants. Doch davon hielt die Regierung vorerst Abstand.

Angst vor Corona: Mit Schnupfen in Kita und Schule?

Dürfen verschnupfte Kinder in Corona-Zeiten in Kita oder Schule? In vielen Bundesländern gibt es dafür inzwischen klare Anweisungen. Doch manche Pädagogen haben ihre eigenen Regeln. Und die Unsicherheit bei bestimmten Symptomen bleibt. Empfehlungen schaffen Klarheit.

Übertragungsfehler ließ Corona-Zahlen auf Mallorca niedrig erscheinen

Wegen einer fehlerhaften Übertragung von Corona-Daten der Balearen an das spanische Gesundheitsministerium in Madrid sind die Infektionszahlen einem Pressebericht zufolge tagelang zu niedrig ausgewiesen worden. So wurde die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für die vergangenen sieben Tage aufgrund der Übertragungsfehler mit deutlich unter 50 angegeben, obwohl sie tatsächlich wesentlich höher lag, wie die «Mallorca Zeitung» heute unter Berufung auf Eugenia Carandell, Direktorin im balearischen Gesundheitsministerium, berichtete. Nach den Daten der lokalen Gesundheitsbehörde ergebe sich eine Zahl von 120 bis 170 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Für ganz Spanien wird der Wert derzeit mit etwa 113 angegeben.

Immunologe: Rückkehr zur Normalität nach Corona erst Ende 2021

Der renommierte Immunologe Anthony Fauci erwartet für die USA eine Rückkehr zu normalen Lebensumständen erst Ende 2021 - selbst wenn es bereits in wenigen Monaten eine Coronavirus-Impfung geben sollte.

Münchner Corona-Demo darf nicht stattfinden wie geplant

Die für heute in München geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen darf nicht so stattfinden wie von den Veranstaltern geplant. Das entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof - und bestätigte damit in Teilen das erstinstanzliche Urteil und die Vorgaben der Stadt. Allerdings wurde ein bislang verbotener Aufzug mit bis zu 500 Teilnehmern vom Odeonsplatz zur Theresienwiese erlaubt.

Hier geht es zum Corona-Ticker der vergangenen Tage.

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