Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Artikel und Fotostrecken zum Thema "Pflegeanstalt".
Vor 20 Jahren wurde am Ort der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt“ in Wehnen von Angehörigen der Opfer eine Gedenkstätte geschaffen. Was anlässlich des Jubiläums zu sehen, hören und – ja – spielen war.
Die Gedenkstätte in Wehnen soll erweitert werden – bezahlen sollen das nach Ansicht der ehrenamtlichen Betreiber auch die Kreise und Städte im Oldenburger Land. Doch eine Stadt verweigert den Zuschuss.
Ein Kandidat der AfD wird erstmals Oberbürgermeister einer deutschen Stadt. Das Votum der Wähler stößt auf Kritik. Derweil geben sich die Unterlegenen gegenseitig die Schuld.
Mindestens 583 Menschen wurden im 2. Weltkrieg von Heimen und Krankenhäusern aus Bremen und Delmenhorst in die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen deportiert. Dort erwartete die meisten der Hungertod.
Die 15. Emder Stolperstein-Verlegung mit Gunter Demnig am 18. März war in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert – und das nicht nur, weil sie in Zeiten des Ukraine-Kriegs stattfand.
Das Weinberghaus in der Schüttingstraße 13 ist heute ein Ort der Erinnerung an die jüdische Geschichte in Varel. Seit 2020 mietet der Arbeitskreis „Juden in Varel“ das geschichtsträchtige Haus.
Nach einem Jahr Pause aufgrund des Lockdowns 2021 beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der IGS Wardenburg an Projekten zum Holocaust-Gedenktag. Ein Schüler interviewte eine 100-jährige Jüdin.
In der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen wurden in der NS-Zeit mindestens 1500 Patientinnen und Patienten ermordet. Diesem sensiblen Thema kann man sich nun im Computerspiel „Spuren auf Papier“ nähern.
„Was ist der Unterschied zwischen einem Krankenhaus und einem Konzentrationslager?“ Diese Frage stellte der Historiker Dr. Ingo Harms Oberstufenschülern des Neuen Gymnasiums bei einem Projekt zur NS-Euthanasie. Die einhellige Antwort:
Das Schicksal von Zwangsarbeitern aus Cloppenburg und Vechta stand im Mittelpunkt des Gedenktages beim Gedenkkreis Wehnen. Auch Zwangsarbeiter starben als Patienten in Wehnen im dritten Reich.
Der Oldenburger Historiker Dr. Ingo Harms wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seine Forschung trägt bis heute zur Erinnerung an die Opfer der NS–Euthanasie in der Heilanstalt Wehnen bei.
In seiner 1996 veröffentlichten Dissertation beschäftigte sich Dr. Ingo Harms mit den Hungermorden in Wehnen. Anschließend forschte er weiter – zu Tätern und Profiteuren der Verbrechen.
In der Pandemie bleiben Eintrittsgelder und Spenden aus. Gleichzeitig muss die Gedenkstätte renoviert werden.
Gedenksteine auf einem Friedhofsfeld halten individuelle Schicksale in der früheren Heil- und Pflegeanstalt im Gedächtnis. Beim Gedenktag wurden einige dieser Schicksale in Erinnerung gerufen.
In zwei Teilen blickt die Nordwest-Zeitung auf die Schlagzeilen der vergangenen zwölf Monate. Zweimal waren TV-Teams in der Gemeinde.
Sie arbeiteten während des Zweiten Weltkriegs bei Bauern, im Braker Hafen oder im Motorenwerk Varel: ausländische Zwangsarbeiter. Einige von ihnen wurden arbeitsunfähig und kamen in die Psychiatrie.
Jedes Jahr erinnert der Gedenkkreis Wehnen an die Opfer, die in der früheren Heil- und Pflegeanstalt den Morden der Nazis zum Opfer gefallen sind. Dieses Mal beteiligte sich eine besondere Schülergruppe.