Der Zweite Weltkrieg endete am 8. Mai 1945. Wie die Menschen im Oldenburger Land die Tage bis dahin wahrgenommen haben, erzählen auf NWZonline Zeitzeugen und Historiker.
Bei Flugalarm sollte Elise Janssen sofort den Familienbunker von Jaso in Esens aufsuchen. Die Folgsamkeit rettete ihr vor genau 80 Jahren das Leben.
Vor 80 Jahren begann in Bremen-Farge der Bau des U-Boot-Bunkers Valentin. Wer ihn besucht, erfährt viel über eines der größten Bauprojekte der Nationalsozialisten, der 1600 Menschen das Leben kostete.
Hunderte Seiten Briefe hat die Oldenburgerin Annemarie Munderloh im Zweiten Weltkrieg an ihre Freundin in Oslo geschickt. Deren Inhalt gewährt Einblicke in das Alltagsleben in der damaligen Zeit.
Als Neunjährige hat Almuth Suntay das Ende des Zweiten Weltkriegs in Edewecht erlebt. Anlässlich des Tags der Befreiung am 8. Mai erinnert sie sich zurück. Ihr viertes Kriegstagebuch ist fast fertig.
Zu Kriegszwecken wurden 1917 und 1942 zwei Wardenburger Kirchenglocken eingeschmolzen. Nach den Kriegen sammelten die Bürger für Ersatz. Am 11. Februar 1953 wurde die „Heinmkehrerglocke“ aufgehängt.
Über drei Jahre lang hat Peter Stelter an dem Buch „Friesoythe 1945 – Schicksale und Silhouette einer zerstörten Stadt“ gearbeitet. Jetzt ist es fertig und kann bald erworben werden.
In der Lost-Place-Szene ist der Bunker bekannt, auf den Bauarbeiter mitten in Varel auf einer Anlage der ehemaligen Friesland-Kaserne gestoßen waren. Ein Vareler Fotograf war 2016 dort unten unterwegs.
Im Winter 2021 berichtete die gebürtige Emderin Talea Eilers von ihrem Vater, der als ehemaliger Schleusenwärter in Emden arbeite, und im Krieg in Danzig starb. Danach gab es interessante Post.
Bis zur Nacht auf den 7. Juni 1942 war Twixlum vom Bombenkrieg weitgehend verschont geblieben. Das änderte sich jäh, als eine britische Luftmine das Dorf traf.
Die Namen von Wladislaw Klara und Tadeus Bzdurski stehen auf einem Gedenkstein in Schwei. Eine neue Erklärtafel macht die Zusammenhänge deutlich.
Was ist aus den beiden Frauen geworden, zu denen die polnischen Zwangsarbeiter Liebesbeziehungen unterhalten haben sollen? Zumindest in einem Fall gibt es jetzt Antworten.
Der Auricher Reiner Alberts hat eine Dokumentensammlung über das Ende des Zweiten Weltkriegs an die Stadt übergeben. Damals wurde die Stadt in letzter Minute vor der Zerstörung bewahrt.
Am 3. Mai 1945 wurden die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Oldenburg befreit.
Zum 75. Jahrestag des Angriffs auf Wangerooge am 25. April 1945 sollte die zerborstene Steinplatte eigentlich erneuert sein – das war vor zwei Jahren. Das trostlose Bild der Gedenkstätte spiegelt wider, wie gering die Erinnerungskultur ...
Rund um den 14. April 1945 gab es schwere Gefechte mit vielen Toten in Friesoythe. Hinter jedem Opfer steckt eine Geschichte.
Beim Bau der Fahrradstraße von Bad Zwischenahn nach Oldenburg wurden in Petersfehn II historische Spuren entdeckt, die das Moor nun preisgab. Dort wurde 1945 der kanadische Vormarsch jäh gestoppt.
Gedenken an Ermordung von 188 inhaftierten Menschen im ehemaligen KZ Engerhafe in der heutigen Gemeinde Südbrookmerland. Aber diesmal wird der Fokus auf die Zwangsarbeiterinnen gelenkt.
Das Kriegerdenkmal auf dem Burgberg in Wildeshausen ist bekannt. Doch wer waren die Toten, die dort aufgelistet sind? Susanne Heger recherchierte – und stellte im Rathaus ihre Ergebnisse vor.
Der Wardenburger Verein Flieger, Flugzeuge, Schicksale konnte nach 77 Jahren das Schicksal eines seit 1944 vermissten Kampfpiloten klären. Werner Oeltjebruns hatte sich in den Fall hineingekniet.
Die Wiefelstederin Doris Oltmanns erinnert sich an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Von den Engländern wurden die Kinder in eine Gaststätte eingeladen.
Der damals 14-jährige Hasso Schick starb am 2. Oktober 1943 bei einem Bombenangriff auf Emden. Sein Bruder erinnert sich.
In Scharrel gab es von 1943 bis Kriegsende eine Frauenfeuerwehr. Zum Einsatz kam die Truppe allerdings nicht.
Das Buchheim Museum in Bernried eröffnet eine neue Dauerausstellung zum „Boot“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit einem Worpsweder Journalisten. Die Rolle des Schriftstellers Lothar-Günther Buchheim erscheint in neuem Licht.
In einer großen Serie berichtete die NWZ über die Nachkriegszeit in Oldenburg. Die Artikel dazu sind bis nach Kanada gelangt.
Das Verhältnis zwischen den Bauern in Seefeld und ihren Kriegsgefangenen war durchaus von gegenseitigem Respekt getragen. Das zeigte sich im Alltag.
Seit Jahrzehnten gibt das sogenannte „Grab des Zacharias“ auf dem Seefelder Friedhof Rätsel auf. Jetzt sind einige weitere Fragen rund um den toten Kriegsgefangenen beantwortet.
Postkarten aus dem Nachlass des Vaters von Marion Schmolke geben Einblick in eine völlig andere Zeit. Besonders die Sprache hat sich seitdem sehr gewandelt.
Heimatforscher Heinz Frerichs erinnert an den 14. April 1945, als kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs in Harkebrügge bei einem Luftangriff durch kanadische und englische Flieger mehrere Menschen ums Leben kamen.
Das Wiefelsteder Heimatmuseum zeigte zu 75 Jahre Kriegsende im vergangenen Jahr die Schau „Wiefelstede 1945“. Nun haben die Macher der Ausstellung eine erweiterte Dokumentation als PDF-Format herausgebracht.
Die Stadt Friesoythe wurde kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört. Auch kanadische Soldaten erinnern sich an diesen Angriff.
Auf mehr als 60 Seiten teilen Leserinnen und Leser im NWZ-Sonderdruck ihre Erinnerungen an schwere Zeiten. Er kann telefonisch oder im Internet gekauft werden.
Der Friedhof nördlich der B 213 erinnert an die 109 Männer, die für den Bau der Straße zwischen 1941 und 1942 ihr Leben ließen. Es herrschten unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen.
Am 29. November 1944 starb Tamara Laptewa, Tochter von Kriegsgefangenen, in Grabstede. Aber warum erinnert an sie kein Grabstein auf dem Bockhorner Friedhof?
Bombenangriffe veränderten 1945 das Edewechter Ortsbild. Auch ein Hof mit bewegter Geschichte wurde ein Raub der Flammen.
Die Soldaten legten Sandsäcke ins Flussbett. Die Armeefahrzeuge stauten sich im Viertel.