Wildeshausen/Oldenburg - Bei der jüngsten Bundestagswahl bekam er im Wahlkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch immerhin 5251 Erststimmen (3,3 Prozent). Nun verabschiedet sich Christian Pothin (47) wieder aus der aktiven Politik.

Der Kreisvorsitzende der Euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) begründet seinen Rückzug unter anderem so: Er wolle „einfach nur mal Witze über Dicke, Schwuchteln und anderes erzählen, ohne das ich aufpassen muss, was ich sage“, schreibt er auf seiner öffentlichen Facebook-Seite. Außerdem wolle er auch mal wieder „einen saufen gehen“.

Auf Nachfrage bestätigte der Wildeshauser seine Aussagen. „Ich will mich nicht verbiegen“, sagt er. Seine Aussagen seien keineswegs diskriminierend gemeint. „Ich habe auch homosexuelle Freunde. Und ich mache auch mal Witze über Frauen“, so Pothin.

Er wolle sich aber nicht dem „Mainstream anpassen.“ Und daher werde er beim Kreisparteitag am 16. Januar in Oldenburg nicht wieder als Vorsitzender antreten. „Ich bleibe der AfD aber als inaktives Mitglied erhalten“, sagt der Ex-Bundestagskandidat.

Der Landesvorsitzende der AfD, Paul Hampel, distanzierte sich von Pothins Aussagen. „Beleidigungen und Diffamierungen haben in der Politik nichts zu suchen“, sagte er. Gleichwohl habe er die „unkonventionelle Art“ von Pothin durchaus als interessant erlebt.

Wildeshausen/Oldenburg - Bei der jüngsten Bundestagswahl bekam er im Wahlkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch immerhin 5251 Erststimmen (3,3 Prozent). Nun verabschiedet sich Christian Pothin (47) wieder aus der aktiven Politik.

Der Kreisvorsitzende der Euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) begründet seinen Rückzug unter anderem so: Er wolle „einfach nur mal Witze über Dicke, Schwuchteln und anderes erzählen, ohne das ich aufpassen muss, was ich sage“, schreibt er auf seiner öffentlichen Facebook-Seite. Außerdem wolle er auch mal wieder „einen saufen gehen“.

Auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigte der Wildeshauser seine Aussagen. „Ich will mich nicht verbiegen“, sagt er.

Seine Aussagen seien keineswegs diskriminierend gemeint. „Ich habe auch homosexuelle Freunde. Und ich mache auch mal Witze über Frauen“, so Pothin. Er wolle sich aber nicht dem „Mainstream anpassen.“ Und daher werde er beim Kreisparteitag am 16. Januar in Oldenburg nicht wieder als Vorsitzender antreten. „Ich bleibe der AfD aber als inaktives Mitglied erhalten“, sagt der Ex-Bundestagskandidat.

AfD-Landesvorsitzender Paul Hampel distanzierte sich auf Nachfrage von Pothins Aussagen. „Beleidigungen und Diffamierungen haben in der Politik nichts zu suchen.“ Gleichwohl habe er die „unkonventionelle Art“ von Pothin durchaus als interessant erlebt.

Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland