Remlingen - Der Betreiber des maroden Atomlagers Asse hat Vorschläge für eine schnellere Rückholung der radioaktiven Abfälle gemacht. Fachleute des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Asse-GmbH berieten am Mittwoch in Remlingen mit Vertretern von Ministerien und der Region ein Expertenpapier. Die Ideen stießen dabei auf Zustimmung.
Ina Stelljes, Sprecherin des BfS, warnte aber vor überzogenen Erwartungen: „Wie sich das zeitlich auswirkt, kann keiner sagen.“ In der Asse lagern 126 000 Fässer mit radioaktivem Müll in 13 Kammern. Sie sollen nach derzeitigem Planungsstand frühestens 2033 geborgen werden. Die Experten schlagen unter anderem nun vor, mit einfacher zu handhabenden Kammern zu starten. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten später an anderen Kammern angewendet werden.
