NWZ
berichtete). Dies sei in den vielen Gesprächen nicht als Alternative diskutiert worden, so Kaars, sondern lediglich als „erster Baustein“ eines verbesserten ÖPNV-Angebots.Im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven bestehe „die einmalige Chance, etwas zu erreichen“, sagt Kaars. Deshalb hat er sich mit den Fraktionen im Jader Rat sowie mit den Grünen, die ebenfalls den Bahnhaltepunkt fordern, zusammen gesetzt und eine gemeinsame Marschrichtung vereinbart. „Wir müssen den Druck auf die Politiker in Hannover erhöhen und auf die Landesnahverkehrsgesellschaft“, erklärt Kaars diese fraktionsübergreifende Initiative. „Unser Ziel ist ein klares Ja zum Bahnhaltepunkt“.
Vereinbart wurde eine öffentliche Veranstaltung noch vor den Sommerferien, auf der das aus dem Jahr 2009 stammende Gutachten, das gute Gründe für die Wiedereröffnung zusammen getragen hat, vom Verfasser ausführlich vorgestellt wird – mit aktualisiertem Zahlenmaterial. Dazu werden die zuständigen Ausschussmitglieder des niedersächsischen Landtags eingeladen, betont Kaars.
Um zu dokumentieren, dass die Gemeinde insgesamt hinter der Forderung steht, hofft Kaars auf Mithilfe der Schulen: Die Schüler sollen sich im Unterricht thematisch mit dem Bahnhaltepunkt auseinander setzen und ihre Ergebnisse auf diesem Treffen präsentieren. Erste Gespräche dazu will Kaars sofort nach Ferienende führen.
