Im Nordwesten - Die SPD Weser-Ems will sich noch stärker um Themen in der Region kümmern und wird deshalb ab Herbst regelmäßig Zukunftskonferenzen abhalten. „Nach den vielen Wahlkämpfen, die wir hinter uns gebracht haben, wollen wir unsere Politik breit, und nicht nur in der Partei, mit den Entscheidungsträgern in den Regionen von Weser-Ems diskutieren“, sagte die SPD-Bezirksvorsitzende Johanne Modder am Sonnabend nach einer Vorstandssitzung in Wilhelmshaven.
Themen, die bei diesen Konferenzen im Mittelpunkt stehen sollen, sind unter anderem Energie- und Umwelt, Bildung, Wirtschaft und Arbeit sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes. „Wir wollen in der Meinungsfindung zu diesen Themen eine breite Öffentlichkeit mitnehmen“, kündigte Modder an.
Die Stimmung in der Partei bezeichnete die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (Delmenhorst) derzeit als „sehr gut“. Die stellvertretende Bezirksvorsitzende verwies dabei unter anderem auf die jüngsten Beschlüsse zum Mindestlohn und zur Rente mit 63 Jahren. Sie kündigte zudem an, dass nach der parlamentarischen Sommerpause im Bundestag die für Weser-Ems so wichtigen Themen wie Leiharbeit und Werkverträge auf der Tagesordnung stünden.
Mittag erklärte außerdem, dass die SPD die Themen Krankenhaus-Finanzierung und eine bessere Bezahlung von Pflegekräften verfolgen werde, zumal auch immer mehr Krankenhäuser in Weser-Ems rote Zahlen schrieben. Modder kündigte für den Herbst einen Kleinen Parteitag in Weser-Ems an.
Mit insgesamt acht Abgeordneten ist die SPD Weser-Ems im Deutschen Bundestag vertreten: Johann Saathoff (Aurich-Emden), Markus Paschke (Unterems), Karin Evers-Meyer (Wilhelmshaven/Friesland), Dennis Rohde (Oldenburg-Ammerland), Susanne Mittag (Delmenhorst/ Wesermarsch/Ol-Land), Daniela De Ridder (Mittelems), Rainer Spiering (Osnabrück/Osnabrücker Land) und Gabriele Groneberg (Cloppenburg-Vechta).
