BERLIN - Die Verhandlungen über ein Gesetz zur Suche nach einem Atom-Endlager gehen in die entscheidende Runde: Nach wochenlangem Ringen haben sich Vertreter von Regierung und Opposition auf den 24. April als Termin für ein Spitzengespräch zum so genannten Standortauswahlgesetz geeinigt. Einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bestätigte am Wochenende eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums in Berlin.

An der Unterredung nimmt auch Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) teil. Bisher ist der Salzstock in Gorleben als bundesweit einziger Standort jahrzehntelang auf seine Tauglichkeit als Endlager für hoch radioaktiven Müll untersucht worden. Seit fünf Monaten wird über das Gesetz beraten.