BERLIN - BERLIN/BRAUNSCHWEIG/DPA - Angesichts massiver Gesundheitsgefahren durch Lärm haben Gesundheitsexperten den Staat aufgefordert, sofort gegen das „Getöse“ auf Straßen und in Diskotheken vorzugehen. Umweltverbände forderten zum heutigen Internationalen Tag gegen Lärm die Unionsmehrheit im Bundesrat auf, im Vermittlungsausschuss ihre „Blockade“ gegen die Umsetzung der EU-Lärmrichtlinie aufzugeben. Die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) bezifferte die Kosten für das Gesundheitssystem in Folge von Lärm auf 170 Millionen Euro.

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