BERLIN/OLDENBURG - Die NWZ -Aktion hat die Arbeit der Kurberatungsstellen in der Region sehr viel transparenter gemacht. Mütter können sich informieren.

von Carl-friedrich ehlers

BERLIN/OLDENBURG - Die Weihnachtsaktion der Nordwest-Zeitung habe vielen kranken Müttern aus dem Oldenburger Land, die mit den Kräften am Ende seien und dringend eine Kur benötigten, neuen Mut gemacht. Darauf hat gestern im Schloss Bellevue in Berlin die Schirmherrin des Müttergenesungswerkes (MGW), Eva Luise Köhler, hingewiesen.

Bei der Entgegennahme des Spendenschecks in Höhe von 147 128,64 Euro aus den Händen von NWZ -Geschäftsführer Ulrich Gathmann sicherte die Frau des Bundespräsidenten zu, dass mit den Spenden der NWZ -Leser für die Weihnachtsaktion sehr sorgsam umgegangen werde und dass das Geld Müttern im Oldenburger Land zu Gute kommen werde.

Die NWZ -Aktion sei eine der größten externen Initiativen, die je für das Müttergenesungswerk gestartet worden sei. Die NWZ -Aktion habe nicht nur eine hervorragende Spendensumme erbracht, sondern auch umfassend über die Arbeit des Müttergenesungswerkes informiert. Gathmann hatte bei der Geldübergabe seine Anerkennung dafür ausgesprochen, dass das MGW mit den Wohlfahrtsverbänden der Region ein kompetenter und engagierter Partner bei der Umsetzung der Aktion sei. Den NWZ -Lesern galt sein großer Dank, dass sie „trotz gewaltiger Spenden“ im vergangenen Jahr für Überlebende der Tsunami-Katastrophe sich jetzt zusätzlich sehr aufgeschlossen für die Nöte kranker Mütter in der Region gezeigt hätten.

Die Kuratoriumsvorsitzende des MGW, Marlene Rupprecht, sagte, dass die NWZ bundesweit Maßstäbe mit ihrer Aktion für kranke Mütter gesetzt habe. Parallel zu der offiziellen Geldübergabe in Berlin sind in Oldenburg in einer Sitzung des Vergabeausschusses bereits die Weichen dafür gestellt worden, wie die Spenden der NWZ -Leser am wirksamsten eingesetzt werden können. Die Ausschussmitglieder der regionalen Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer waren sich mit MGW-Geschäftsführerin Anne Schilling (Berlin) einig, dass die Aktion die Arbeit der Kurberatungsstellen im Dienste kranker und überforderter Mütter „sehr viel transparenter“ gemacht habe. Gemeinsam ausgearbeitete Vergaberichtlinien sehen vor, dass im Rahmen der Satzung des MGW und nach dem Wunsch der NWZ , vor allem die Bezuschussung von Kuren von Müttern im Vordergrund stehen soll, die Zuzahlung und Nebenkosten nicht bezahlen können.

Auch die Arbeit der Beratungsstellen und der Kurienrichtungen vor allem für Maßnahmen vor und nach den Kuren soll aus Mitteln der Spendenaktion gefördert werden. Mütter aus dem Oldenburger Land, die mit den Kräften am Ende sind und Beratung benötigen, können sich sofort an Kurberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände wenden. Dort wird auch geklärt, ob Zuschüsse zur Kur möglich sind. Die nächsten zuständigen Beratungsstellen in der Region sind sehr einfach über die Homepage des Müttergenesungswerkes zu finden.

www.muettergenesungswerk.de