BERLIN - In Afghanistan sind bei einem Zwischenfall am
Donnerstag nachNWZ
-Informationen vier deutsche Soldaten getötet und fünf verletztworden. Erst am Karfreitag waren drei deutsche Soldaten bei
einem Feuergefecht mit radikal-islamischen Taliban bei Kundus getötet
und acht verletzt worden. NachNWZ
-Informationen soll es sich bei den Opfern um Gebirgsjäger aus Süddeutschland handeln, unter ihnen auch ein Arzt.Die radikal-islamischen Taliban haben sich zu dem
Angriff bekannt. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte, bei
den Gefechten seien ein Panzerfahrzeug von einer Rakete und drei
weitere durch Sprengsätze zerstört worden. Angaben der Taliban sind
in der Regel übertrieben.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) befand sich
am Donnerstag zu einem Truppenbesuch in Afghanistan. Zum Zeitpunkt
des Vorfalls hielt er sich im Feldlager im nordostafghanischen
Feisabad auf - und damit nicht unmittelbar in der Region des
Gefechts. Zwischenzeitlich war er nach Termes in Usbekistan
weitergereist.
Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2002 sind
damit insgesamt 43 deutsche Soldaten ums Leben gekommen, zum Teil
auch bei Unfällen.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer NWZ.
