Wolfsburg/Hannover - Die Bluttat in einem Wolfsburger Flüchtlingsheim schockt Niedersachsens Politiker. Nur Stunden nach den tödlichen Schüssen auf einen Afrikaner diskutiert der Landtag über Konsequenzen. Innenminister Boris Pistorius persönlich klärte die Parlamentarier auf. Die Befürchtung ist groß, dass es sich um einen politisch motivierten Mord unter Flüchtlingen gehandelt hat. „Es war ein Streit um Rauschgiftgeschäfte“, stellt Pistorius klar.

Die Polizei, am Mittwochabend um 20.30 Uhr alarmiert, traf sieben Minuten später ein und wurde von einer aufgeregten Menge erwartet. Zunächst war von einer Schlägerei die Rede, dann von Schüssen. In der 1. Etage fanden die Beamten einen schwer verletzten Afrikaner. Blutspuren führten aus dem Gebäude.

„Bereits 23 Minuten später fasste die Polizei drei Tatverdächtige russischer Herkunft“, berichtet Pistorius. Das Opfer verstarb um 22 Uhr im Krankenhaus. Insgesamt waren rund 60 Polizisten und ein Hubschrauber im Einsatz.

Das Trio ist in Wolfsburg bekannt wegen Gewalttaten und Drogenhandel. Der „tragische Vorfall“ war „eine Tat im schwerkriminellen Milieu“, so Pistorius, der keine Vorkehrungen für die anderen Flüchtlingsunterkünfte in Niedersachsen treffen will.

Für die Wolfsburger CDU-Abgeordnete Angelika Jahns steht die Bluttat für „Probleme zwischen verschiedenen Gruppierungen“ unter Flüchtlingen. „Wir müssen den Kommunen helfen“, appelliert die CDU-Politikerin an die Landesregierung. „Das ist ein Thema für ganz Niedersachsen.“

Dagegen verwahrt sich Pistorius. Es sei falsch, einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingsunterkünften und schweren Straftaten herzustellen. „Alle drei Tatverdächtigen stammen nicht aus einer Asylbewerberunterkunft, sondern aus der kriminellen Drogen-Szene in Wolfsburg“, so der Innenminister.

Wolfsburg/Hannover - Die Bluttat in einem Wolfsburger Flüchtlingsheim schockt Niedersachsens Politiker. Nur Stunden nach den tödlichen Schüssen auf einen Afrikaner diskutiert der Landtag über Konsequenzen. Innenminister Boris Pistorius persönlich klärte die Parlamentarier auf. Die Befürchtung ist groß, dass es sich um einen politisch motivierten Mord unter Flüchtlingen gehandelt hat. „Es war ein Streit um Rauschgiftgeschäfte“, stellt Pistorius klar.

Die Polizei, am Mittwochabend um 20.30 Uhr alarmiert, traf sieben Minuten später ein und wurde von einer aufgeregten Menge erwartet. Zunächst war von einer Schlägerei die Rede, dann von Schüssen. In der 1. Etage fanden die Beamten einen schwer verletzten Afrikaner. Blutspuren führten aus dem Gebäude.

„Bereits 23 Minuten später fasste die Polizei drei Tatverdächtige russischer Herkunft“, berichtet Pistorius. Das Opfer verstarb um 22 Uhr im Krankenhaus. Insgesamt waren rund 60 Polizisten und ein Hubschrauber im Einsatz.

Das Trio ist in Wolfsburg bekannt wegen Gewalttaten und Drogenhandel. Der „tragische Vorfall“ war „eine Tat im schwerkriminellen Milieu“, so Pistorius, der keine Vorkehrungen für die anderen Flüchtlingsunterkünfte in Niedersachsen treffen will.

Für die Wolfsburger CDU-Abgeordnete Angelika Jahns steht die Bluttat für „Probleme zwischen verschiedenen Gruppierungen“ unter Flüchtlingen. „Wir müssen den Kommunen helfen“, appelliert die CDU-Politikerin an die Landesregierung. „Das ist ein Thema für ganz Niedersachsen.“

Dagegen verwahrt sich Pistorius. Es sei falsch, einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingsunterkünften und schweren Straftaten herzustellen. „Alle drei Tatverdächtigen stammen nicht aus einer Asylbewerberunterkunft, sondern aus der kriminellen Drogen-Szene in Wolfsburg“, so der Innenminister.