Mit einem ungewöhnlichen Geschenk hat der Hochschulexperte der Linken, Victor Perli, jüngst Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) überrascht. Perli hatte bei einem privaten Besuch in Potsdam an einer Wand einen Zettel entdeckt, auf dem sich jemand die Rückkehr Wankas nach Brandenburg wünscht. „Liebe Frau Wanka, bitte kommen Sie zurück!“ lautete die Botschaft, die Perli fotografierte und der Ministerin als Plakat überreichte. „Bevor Sie zurückgehen, schaffen Sie bitte noch die Studiengebühren ab“, kommentierte der Linken-Politiker süffisant. Ministerin Wanka freute sich über das Geschenk. Nach Brandenburg zurück will sie nicht.
Zum einjährigen Jubiläum der noch vom Ex-Ministerpräsidenten Christian Wulff veranlassten Kabinettsumbildung haben die Landtagsgrünen „Das große niedersächsische Regierungsrätsel“ im Internet vorgestellt. Unter der Überschrift: „Wer sind sie, und wenn ja, wohin?“ wird daran erinnert, dass von den ursprünglich zehn schwarz-gelben Regierungsmitgliedern der ersten Stunde lediglich noch vier in Hannover in Amt und Würden sind. „Viele haben sich in Richtung Berlin aus dem Staub gemacht, und einige haben oder wurden aufgegeben“, heißt es dazu im Begleittext. „Wissen Sie noch, wer Astrid Grotelüschen war?“, fragen die Grünen und fordern dazu auf, mitzurätseln.
Auf Piratenjagd östlich von Afrika befindet sich zur Zeit Justizminister Bernd Busemann. Der CDU-Politiker besucht zusammen mit Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey (CDU/Edewecht) die Fregatte „Niedersachsen“ vor der Küste von Dschibuti. Piraten hat Busemann wohl noch nicht gesehen, aber sonst sei alles in Ordnung, versicherte das Justizministerium. Man habe telefonischen Kontakt. Was der Justizminister auf der Fregatte will? Über die Strafverfolgung der Piraten reden, hieß es.
Da nützte der Jagdschein wenig. Niedersachsens Landwirtschaftminister Gert Lindemann (CDU) schnitt beim traditionellen Schießwettbewerb der Landesjägerschaft nur mäßig ab. Besser schoss Kabinettskollege Jörg Bode (FDP), der keinen Jagdschein besitzt. Für einen vorderen Platz reichte es zwar auch nicht, aber der Wirtschaftsminister war durchaus stolz auf seine Leistung.
