Braunschweig - Der ehemalige Braunschweiger Oberbürgermeister Gert Hoffmann (CDU) soll in Regress genommen werden. Das geht aus einem Prüfbericht des Landesrechnungshofs hervor, der NDR 1 Niedersachsen und dem NDR-Fernsehmagazin „Hallo Niedersachsen“ vorliegt. Hintergrund sind fragwürdige Zahlungen von Fördermitteln der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, deren Präsident Hoffmann bis Sommer 2017 war. Insgesamt geht es um mehr als 1,7 Millionen Euro. Auch vom amtierenden Direktor der Stiftung, Tobias Henkel, solle das Ministerium Schadensersatz fordern. So hatte die Stiftung Geld an Institutionen gegeben, in denen Hoffmann und Henkel eine führende Rolle einnahmen.
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