BRAUNSCHWEIG - Bei immer weniger Haushalten mit geringem Einkommen reicht das Geld bis zum Monatsende. Neben ihrer finanziellen Situation belasten einer aktuelle Studie zufolge gesundheitliche Probleme arme Familien am meisten.
Zum Zeitpunkt der Befragung hätten sich 39 Prozent der Erwachsenen in ärztlicher Behandlung befunden, fast doppelt so viele wie bei den Menschen mit höherem Einkommen, heißt es in der Studie, die das Diakonische Werk Braunschweig am Dienstag vorgestellt hat.
In einem Haushalt mit geringem Einkommen werden der Studie zufolge pro Monat von einem Erwachsenen nur 70 Prozent oder weniger des durchschnittlichen Nettoeinkommens verdient. Das entspricht einem Verdienst von 891 Euro oder weniger. Ein Paar mit einem Kind gilt demnach bei einem Nettoeinkommen von 1604 Euro oder weniger als Geringverdiener.
