BREMERHAVEN - Fast ein Jahr nach der Landtagswahl in

Bremen hat am Montag in Bremerhaven eine Nachprüfung von fast 1200

Stimmzetteln in zwei Wahlbezirken begonnen. Dabei geht es um

insgesamt 42 Stimmen für die Bürgervereinigung „Bürger in Wut“. Diese

hatte geklagt, weil sie bei der Bürgerschaftswahl am 13. Mai 2007 den

Einzug ins Parlament um eine einzige Stimme verpasst hatte.

Die

konservative Gruppierung bekam insgesamt 2216 Stimmen. Am 2. Mai will

der Staatsgerichtshof in Bremen bei einer mündlichen Verhandlung das

Ergebnis und mögliche Konsequenzen beraten.