Hannover - Die Chefs der norddeutschen CDU-Fraktionen fordern die Einrichtung einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Salafismus und Dschihadismus in Deutschland. Darauf einigten sie sich am Montag in Hannover bei der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
„Wir müssen junge Menschen erreichen, bevor sie sich radikalisieren“, sagte der Chef der niedersächsischen CDU-Fraktion, Björn Thümler (Berne). Die Präventionsarbeit solle auch gemeinsam mit den muslimischen Verbänden erfolgen. Ebenso müssten Aussteigerprogramme für Salafisten eingerichtet werden und das Werben für in- und ausländische terroristische Vereinigungen wieder unter Strafe gestellt werden.
