Celle - Weil sie für die Terrormiliz Islamischer Staat in sozialen Medien geworben und zu Anschlägen insbesondere auf Weihnachtsmärkten ermuntert haben, hat das Oberlandesgericht Celle zwei Flüchtlinge zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die 22 Jahre alten, staatenlosen Palästinenser hatten zum Prozessauftakt gestanden, mit ihren Smartphones Fotocollagen hergestellt zu haben, die westliche Hauptstädte in Verbindung mit Anschlagsszenarien zeigten. „Sie waren geprägt durch die Palästina-Frage, die das Leben der Familie sehr beeinflusst hat“, sagte der Vorsitzende Richter Frank Rosenow.