CLOPPENBURG/VECHTA - Im Wahlkreis 33, zu dem die Städte und Gemeinden der Landkreise Cloppenburg und Vechta gehören, bewerben sich sechs Kandidaten um ein Direktmandat: Franz-Josef Holzenkamp aus Emstek (CDU), Gabriele Groneberg aus Cloppenburg (SPD), Peter Friedhoff aus Löningen (FDP), Josef Dobelmann aus Löningen (Grüne), Markus Schalk aus Goldenstedt (Linke) sowie Cora Meyer aus Oldenburg (NPD).
Das Mandat für den CDU-Kandidaten Holzenkamp gilt jedoch als sicher, schließlich holte er bei den Bundestagswahlen vor vier Jahren 64,4 Prozent der Erststimmen. Damit erreichte er das deutschlandweit beste CDU-Ergebnis.
Eng dürfte das Rennen für die SPD-Herausforderin Gabriele Groneberg werden. Bei den Wahlen 2005 – damals erreichte sie 26,6 Prozent der Stimmen – war sie über die Landesliste (Platz neun) abgesichert. Der Listenplatz 14, den sie nun belegt, könnte zu einer Zitterpartie werden. Aussichtslos sind die übrigen Wahlkreis-Kandidaten.
Neben den Parteien mit Direktkandidaten werben auch folgende Parteien am 27. September mit Landeslisten um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler: Die Tierschutzpartei, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), Deutsche Volksunion (DVU), Ökologisch-Demokratische Partei (ödp), Piratenpartei und Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP).
Im Jahr 2005 waren 206 345 zur Wahl aufgerufen, die Beteiligung lag bei 77,7 Prozent. Die Christdemokraten erreichten mit leichten Verlusten 57,2 Prozent, die Sozialdemokraten landeten ebenfalls mit leichten Verlusten bei 25,3 Prozent. Zugewinne von 2,8 Prozentpunkten gab es vor vier Jahren für die FDP, die so 10,2 Prozent verbuchen konnten. Nahezu unverändert blieben die Grünen bei 3,3 Prozent, die Linke erreichte 2,8 Prozent (plus 1,8).
Mit der Vorstellung
des Wahlkreises 33 Cloppenburg-Vechta endet diese NWZ -Serie. In vier Folgen haben wir über die oldenburgischen Wahlkreise berichtet.Alle Folgen unter www.NWZonline.de/bundestagswahl.de
