Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Debatte um Geheimdienste: Auf Prüfstand

Gunars Reichenbachs Büro Berlin

Mehr Freunde wird sich Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mit ihrem Vorstoß zur Abschaffung des Militärischen Abschirmdienstes MAD nicht im Kabinett schaffen. Nach der Dauerfehde mit Innenminister Friedrich zettelt die FDP-Politikerin jetzt auch noch einen Streit mit Verteidigungsminister de Maizière an. Der Ressortchef dürfte wenig begeistert sein über die Einmischung der Kabinettskollegin in seine Angelegenheiten. Nur: In der Sache hat Leutheusser-Schnarrenberger recht.

Wenn man nach den zahllosen Pannen bei der Verfolgung von neonazistischen Rechtsterroristen alle Geheimdienste auf den Prüfstand stellen will, was richtig ist, gehört der MAD zwangsläufig dazu. Beim Verfassungsschutz überlegt man, mindestens die kleinen Landesämter zusammenzulegen, um schlagkräftiger zu werden. Dass der kleinste Geheimdienst MAD mit relativ wenigen Mitarbeitern seine Effektivität ebenfalls beweisen muss, steht außer Zweifel. Die Unterwanderung der Bundeswehr mit Extremisten könnten auch andere im Auge behalten.

@ Den Autor erreichen Sie unter

reichenbachs@infoautor.de

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden