DIEKMANNSHAUSEN - Im Fall einer Flutkatastrophe stehen dem Deichband deutlich weniger Hilfskräfte zur Verfügung als in früheren Jahren. Wie der Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbands, Leenert Cornelius, bereits mehrmals angemahnt hat, fehlen wegen der Standortauflösungen und Auslandseinsätze insbesondere Bundeswehrsoldaten.

Ob die Katastrophenschützer dieses Defizit durch bessere Technik ausgleichen können, soll sich bei einer groß angelegten Deichschutzübung am Sonnabend zwischen 7.30 und 16 Uhr zeigen. 750 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei, Deichband und weiteren Hilfsorganisationen werden sich daran beteiligen. Die Übungsleitung liegt bei der Bundeswehr und der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Der Katastrophenschutzstab wird im Kreishaus eingerichtet.

Die Organisatoren simulieren mehrere Schadstellen am Deich zwischen Schweiburg und Hobenbrake. Diese müssen mit Sandsäcken verfüllt werden. Hilfreich werden hierbei die neuen Sandsackfüllanlage in der Hobenbraker Halle des II. Oldenburgischen Deichbands und weitere Großgeräte sein. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die Bäderstraße zwischen Stollhammerdeich und Diekmannshausen für die Dauer der Übung gesperrt wird. Es gibt eine Umleitung.