Hannover - Blut auf Matratzen, Kot und Urin auf dem Boden, Erbrochenes an den Wänden: Drei Hundertschaften der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei haben sich geweigert, in Hameln in der Unterkunft zu übernachten, die ihnen für ihren Einsatz während des Besuchs von US-Präsident Barack Obama zugewiesen worden war. Die Kaserne Linsingen diente bis vor kurzem als Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Landespolizeidirektor Knut Lindenau entschuldigte sich für die Unterbringung, verwies aber auf die wegen der Messe restlos belegten Hotels in Hannover und auf 4000 Polizisten, die ein Bett benötigten.
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